Levin Özt­u­nali
Der Enkel von Uwe Seeler besitzt eine so gute Schuss­technik, dass wir eigent­lich mal damit auf­hören müssten, ständig in seinem Zusam­men­hang von seinem Groß­vater zu spre­chen, aber jetzt ist es schon wieder pas­siert, und was wir jeden­falls sagen wollen: Wäre so auch einer für den HSV. Dann müsste sich Opa auch weniger Sorgen machen.

Die Kon­stanz des BVB
Es ist ja wirk­lich ein Drama. Jedes Wochen­ende drückt der neu­trale Beob­achter Borussia Dort­mund die Daumen, dass sie dieses eine Spiel gewinnen, weil die drei Punkte sie nun end­lich in Schlag­di­stanz zu den Bayern bringen würden. Und mein Gott, es ist halt Mainz, und jetzt reißt euch doch mal zusammen und spielt’s so wie in der Cham­pions League, da gewinnt ihr doch auch ständig und – ver­dammt nochmal! – jetzt schieß doch den Elf­meter nicht daneben. Und dann steht’s eben 1:1 gegen Mainz. Der BVB als Meister? Sehen Sie hierzu ein Modell, wie die Rech­nung noch auf­gehen könnte:

Robin Zentner
Hielt mit seinen Paraden die Mainzer im Spiel. Es heißt, es sei derart schwierig, an ihm vor­bei­zu­kommen, Zentner sollte schon bald als Robin Tonne in der Bun­des­liga auf­treten.

Das auch in dieser Höhe ver­diente 0:0 zwi­schen Köln und Hertha BSC
Oft wird in der Redak­tion dis­ku­tiert: Hat nun diese eine Mann­schaft ver­dient gewonnen? Oder hätte nicht die andere Mann­schaft, wenn die eine Abseits­stel­lung und über­haupt, viel Pech dabei? Müssen wir auf­passen, wie wir etwas for­mu­lieren, damit uns nicht Fans berech­tig­ter­weise darauf hin­weisen, dass dieses 0:3 auch anders­herum hätte enden können, wenn, nun ja? Zum Glück war das am Samstag einmal nicht der Fall. Köln gegen Hertha – dieses Spiel hatte ein­fach keinen Sieger ver­dient.

Felix Agu
Das hätten wir auch über Bremen gegen Augs­burg schreiben können. Ein Spiel, so schlecht, dass es die Süd­deut­sche Zei­tung mit einem Stein­bruch ver­glich. Weil hier Fuß­ball eben gear­beitet wurde. Und es eigent­lich, auf diesem Meet-and-Greet der Malo­cher, keinen Sieger hätte geben dürfen, aber Bremen eben doch gewann. Weil Felix Agu ein Tor vor­be­rei­tete und eins selber schoss. Und der sich nach Spiel­schluss so unschuldig dar­über freute, wie sonst nur der Soh­ne­mann, der beim Kids Day von seinem Papa zur Arbeit in den Stein­bruch mit­ge­nommen wurde. Und der also mit einem Grinsen vor Marmor oder Kies steht und gar nicht ver­steht, dass das, was sein Vater da mit Meißel und Hammer macht, auf Jahre gesehen keinen Spaß mehr machen könnte.