Seite 2: Verständnis für Xhaka

Denn Xhaka kri­ti­siert die FIFA für ihre Posi­tion, Spieler, die für andere Nationen an der EM teil­ge­nommen haben, nicht mehr zuzu­ge­stehen, sich für den Kosovo zu ent­scheiden. Spie­lern, die bisher nur Natio­nal­mann­schafts­spiele außer­halb von Tur­nieren absol­viert haben, dürften wei­terhin den Ver­band wech­seln und für ihre Heimat auf­laufen. Ein Unding für Xhaka.

Die FIFA und der koso­va­ri­sche Ver­band hätten es ver­säumt, so heißt es von Xhaka weiter, die Spieler recht­zeitig dar­über zu infor­mieren, dass sie sich bereits im Vor­feld der EM hätten ent­scheiden müssen. Xhaka sagt, er bedauere dieses Pro­ze­dere. Gern hätte er zumin­dest die Mög­lich­keiten aus­ge­lotet. Abschlie­ßend stellt er klar, das Vor­gehen zwar zu akzep­tieren. Er wolle jedoch in Zukunft eine deut­liche Stimme für alle in der Schweiz lebenden Men­schen mit koso­va­ri­schen Wur­zeln sein.

Alex Mie­scher Gene­ral­se­kretär des Schweizer Fuß­ball­ver­bandes, äußert im SRF“ Ver­ständnis: Xhaka stand wegen der Kosovo-Frage unter großem Druck. Ich ver­stehe, dass er einen Befrei­ungs­schlag ver­suchte.“