Wie war die gest­rige Nacht?

Anstren­gend und kurz.

Und die Sie­ges­feier?

Wir sind vom Natio­nal­sta­dion Luxem­burgs zu unserer Spiel­stätte gefahren, wo wir von unseren Fans emp­fangen wurden. Zusammen mit den Spie­lern und dem Betreu­er­stab sind wir in die Kneipe wei­ter­ge­zogen. Die gehört unserem Stürmer Alek­sandre Kara­pe­tian, also konnten wir’s dort richtig kra­chen lassen. Viel geschlafen haben wir jeden­falls nicht.

Haben Sie bereits rea­li­siert, was Sie ges­tern geleistet haben?

Nein, das habe ich noch nicht. Die Ver­ant­wort­li­chen und ich lagen uns aber in den Armen, einige Tränen sind geflossen. Es war ein sehr emo­tio­naler Moment. Wir haben uns eher gefragt, warum aus­ge­rechnet wir diese Sen­sa­tion geschafft haben.

Und?

(lacht) Eine Ant­wort darauf haben wir noch nicht gefunden.

Bli­cken wir auf die ver­gan­gene Woche zurück: Wie war das Erlebnis, vor 50.000 Leuten im fast aus­ver­kauften Ibrox Sta­dium zu spielen?

Es war ein­fach geil. Ich weiß nicht, ob über­haupt noch einmal eine luxem­bur­gi­sche Mann­schaft vor so einer Kulisse spielt. Viel­leicht kommen wir sogar ins Guin­ness-Buch der Rekorde.

Warum?

Zum ersten Mal in der Geschichte eines euro­päi­schen Wett­be­werbs kamen knapp 50.000 Zuschauer zu einem Erst­runden-Spiel der Qua­li­fi­ka­tion.

Zudem hat die Leis­tung Ihres Teams gestimmt.

Genau. Die Leis­tung der Mann­schaft war groß­artig und mit einer knappen 0:1‑Niederlage ist es uns gelungen, das Ergebnis für das Rück­spiel offen­zu­halten.