Seite 3: „Ich drücke die Daumen!“

Wann sehen wir Duis­burg in der ersten Liga?
Für einen Auf­steiger ist das immer schwer. Duis­burg ist nicht nur durch sport­liche, son­dern auch durch finan­zi­elle Pro­bleme abge­stiegen und jetzt haben sie es end­lich aus der schwie­rigen 3. in die 2. Liga geschafft. Da herrscht schon ein großer Qua­li­täts­un­ter­schied. Die Nie­der­lage im Derby gegen Bochum hat es natür­lich nicht ein­fa­cher gemacht, sie müssen ein­fach schnell Punkte holen. Ich drücke die Daumen, dass sie die Liga halten. Duis­burg, die Stadt und die Fans haben es ein­fach ver­dient!

Mitt­ler­weile sind Sie im Trai­ner­ge­schäft ange­kommen. Wieso hat Schalke nicht bei Ihnen ange­klopft?
Schalke sucht einen Trainer mit großem Namen. Ich bin noch jung, der Unter­schied von der pol­ni­schen Liga zur Bun­des­liga ist rie­sen­groß und zuerst muss ich hier in Polen etwas gewinnen. Irgend­wann will ich natür­lich nach Deutsch­land in die Bun­des­liga. In meiner Zeit auf Schalke habe ich gelernt, hart zu arbeiten, das werde ich tun und dann hoffe ich, dass ich meine Chance bekommen werde.

Und ansonsten geht’s ins Big Bro­ther Haus zur Reunion?
(lacht) Ich wurde 2001 für einen Tag zu der ersten Edi­tion des pol­ni­schen Big Bro­ther ein­ge­laden, mit mir noch 3 wei­tere pol­ni­sche Natio­nal­spieler, unter anderem Jerzey Dudek von Liver­pool. Wenig später hatten wir dann ein Län­der­spiel gegen Schott­land. Plötz­lich zeigt jemand im Sta­dion auf mich und ruft: Leck mich doch am Arsch, der von Big Bro­ther spielt auch mit!“. Aber ich denke, ich werde doch vor­erst im Trai­ner­ge­schäft bleiben (lacht).