Seite 2: Sind die Fans gespalten?

Welche Lösungs­vor­schläge werden von den Fans befür­wortet?
Wich­tige Punkte betreffen den finan­zi­ellen Rahmen. Das man mal dis­ku­tiert, was es für Mög­lich­keiten gibt, um Spie­ler­ge­hälter oder Trans­fers zu regle­men­tieren.

Aber wie könnte das kon­kret geschehen?

Wir würden gerne anstoßen, dass über den Tel­ler­rand hinaus geschaut wird. Wie machen es andere Sport­arten? Wir haben bei uns einen Schatz­meister dabei, der aus dem Ame­rican Foot­ball kommt. Da gibt es soge­nannte Salary Caps“, also Gehalts­ober­grenzen, für die sich 70 Pro­zent der Fans aus­spre­chen. Ein Patent­re­zept haben wir zwar nicht in der Tasche, aber wir wollen eine Platt­form bieten, damit dis­ku­tiert wird, um eine bes­sere Lösung zu finden.

Und wie könnten sich die Fans Gehör ver­schaffen?
Wir wün­schen uns, dass die Fans im Pro­fi­fuß­ball mehr Mit­sprache bekommen. Bei­spiels­weise mit demo­kra­tisch gewählten Fan­ver­tre­tern in den obersten Ent­schei­dungs- und Kon­troll­gre­mien.

Sind die Fans gespalten?

Es gibt Themen, bei denen ein signi­fi­kant unter­schied­li­ches Ant­wort­ver­halten von Fans von inves­to­ren­ge­lenkten Ver­einen und Fans von klei­neren, ein­ge­tra­genen Ver­einen fest­ge­stellt wurde. Bei der Ver­tei­lung der TV-Gelder zeigen sich die Bayern-Fans gelassen. Geht es um die auf­kom­mende Lan­ge­weile in der Bun­des­liga, stimmten Bayern‑, Leipzig- und Hof­fen­heim-Fans weniger zu, was aber sicher damit zu tun hat, dass deren Clubs zum Zeit­punkt der Abstim­mung um die vor­deren Plätze kämpften. Leipzig‑, Hof­fen­heim- und Wolfs­burg-Fans emp­finden auch die Kom­mer­zia­li­sie­rung als nicht so dras­tisch.