Michal Kadlec hat sich von Papa Miroslav, Kapitän der tsche­chi­schen End­spiel­mann­schaft von 1996, man­ches abge­guckt. Dar­unter eine effek­tive Elf­me­ter­taktik. Ich habe ihm immer gesagt, er soll so hart wie mög­lich schießen. Geht der Ball schon nicht ins Tor, soll er dem Keeper zumin­dest die Niere zer­schmet­tern.“

Ein beson­ders weit ver­brei­teter Aber­glaube im pol­ni­schen Fuß­ball ist der, sich vor wich­tigen Spielen nicht rasieren zu dürfen. Eine Rasier­klin­gen­firma ließ den­noch in den sieb­ziger Jahren vor der Steh­kurve von Legia War­schau einen ganzen Block beschriften – noch heute heißt die Tri­büne doch tat­säch­lich die große Rasier­klinge“.

Über­steht Grie­chen­land die Vor­runde, darf sich Geor­gios Kara­gounis dop­pelt freuen. Dann hat er exzel­lente Chancen, noch wäh­rend der EM Rekord­spieler seines Landes zu werden. Der­zeit steht der Kapitän bei 117 Ein­sätzen – drei weniger als Theo­doros Zagorakis, der die Grie­chen 2004 zur EM-Titel geführt und seine Kar­riere nach 120 Spielen beendet hat. Kara­gounis erster Ein­satz datiert übri­gens vom 30. August 1999 – seitdem ist er aus der Natio­nal­mann­schaft nicht mehr weg­zu­denken.

Ein exklu­siver Zeit­ver­treib: Als Youri Zhir­kovs Frau noch auf das Visum zur Ein­reise nach Eng­land war­tete, ver­brachte der Neu­zu­gang des FC Chelsea unzäh­lige Stunden in einer Dolce-&-Gabbana-Boutique in West London. Dort arbei­tete ein Ver­käufer, der des Rus­si­schen mächtig war. Zhirkov hin­gegen ver­stand kein Wort Eng­lisch. So schlug er drei Monate lang die Zeit tot.