Natio­nal­coach Cesare Pran­delli stammt aus der Stadt Orzi­nuovi, wes­halb er wegen seiner fuß­bal­le­ri­schen Fach­kenntnis auch den Spitz­namen Der Zau­berer von Orz“ trägt.

Die Familie kann man sich nicht aus­su­chen. Nikica Jelavic, bei Everton unter Ver­trag, ist der Neffe des gleich­na­migen Unter­welt­kö­nigs Nikica Jelavic, Kampf­name: Der Boxer“. Jelavic, der Ältere, wurde unter anderem ver­däch­tigt, einen spek­ta­ku­lären Anschlag auf einen Rivalen geplant zu haben – mit­tels eines Rake­ten­wer­fers in der Innen­stadt. Unsere Bezie­hung ist strikt fami­liär“, betont Jelavic, der Jün­gere. Wohl auch im Bewusst­sein, dass beruf­liche Bezie­hungen für mäßige Presse sorgen würden.

Heute kaum zu glauben, aber vor der letzten EM fürch­tete Spa­nien den Vier­tel­fi­nal­fluch: la mal­di­cion de cuartos“. 1994, 1996, 1998, 2000 und 2002 war man bei großen Tur­nieren im Vier­tel­fi­nale geschei­tert. 2008 besiegte Spa­nien dann in der Runde der letzten Acht Ita­lien im Elf­me­ter­schießen – und damit auch den Mythos.

Da staunte der Schlosser Graham Lennon nicht schlecht, als er eines Mor­gens auf dem Weg zur Arbeit Ver­tei­diger Sean St. Ledger dabei beob­ach­tete, wie dieser erfolglos ver­suchte, ein Taxi im Dub­liner Vorort Cabra zu bekommen. St. Ledger hatte dort nach Irlands Play-off-Rück­spiel die Qua­li­fi­ka­tion zur EM gefeiert und wollte wieder zurück in die Stadt, wo er mit seinen Team­kol­legen ver­ab­redet war. Lennon erbarmte sich und nahm den gestran­deten St.Ledger mit. Dieser zeigte sich dankbar und lud Lennon in einen der berühm­testen Pubs in Dublin ein, wo die Party mit den anderen Spie­lern wei­ter­ging.