Ehe­ma­liger DFB-Prä­si­dent gegen die Fuß­ball­oberen
Der wilde Zwan­ziger
Die Vor­ver­öf­fent­li­chung der heute erschei­nenden Auto­bio­grafie des ehe­ma­ligen DFB-Prä­si­denten Theo Zwan­ziger hat bereits ordent­lich Staub auf­ge­wir­belt. Uli Hoeneß pol­terte nach Kritik an seinem Füh­rungs­stil bei Bayern Mün­chen in gewohnter Manier: Dass Theo Zwan­ziger kein guter Prä­si­dent war, wusste ich schon lange. Dieses Buch wird ihn nach seinem mehr als pein­li­chen Rück­tritt in die Iso­la­tion treiben.“ Der aktu­elle DFB-Prä­si­dent Wolf­gang Niers­bach pflich­tete Hoeneß´ Kritik bei, auch er wurde in Zwan­zi­gers Buch Die Zwan­ziger Jahre“ kri­ti­siert. Zwan­ziger hatte moniert, dass sich der DFB nicht genü­gend gesell­schaft­li­cher Themen ange­nommen hatte. Der Besuch der Natio­nal­mann­schaft in Ausch­witz bei der EM 2012 sei als bloße Pflicht­übung emp­funden worden.
fr​-online​.de

Kritik an Ganz­kör­per­kon­trollen im Sta­dion
Ver­hält­nis­mä­ßig­keit Fehl­an­zeige
Weil vor dem Spiel Bayern Mün­chen gegen Ein­tracht Frank­furt die ersten Ganz­kör­per­kon­trollen in Zelten vor dem Sta­dion durch­ge­führt wurden, hagelt es Kritik, unter anderen von der AG Fan­an­wälte“, die die Grund­rechte der Fans ver­letzt sehen. Der­ar­tige Maß­nahmen wurden von der DFL erst­mals im Rahmen des umstrit­tenen Sicher­heits­kon­zeptes Sicheres Sta­di­on­er­lebnis“ zur Dis­kus­sion gestellt. Ein neu­traler Sicher­heits­dienst durch­suchte stich­pro­ben­artig auf Initia­tive der Mün­chener Polizei ein­zelne Frank­furter Gäs­te­fans gründ­li­cher“ nach Pyro­technik und ver­bo­tenen Fahnen.
tages​spiegel​.de

Die Elf des Spiel­tags
Rum­pel­stilz­chen in der Coa­ching Zone
Trotz eines 2:1‑Sieges von Mainz 05 gegen den 1. FC Nürn­berg platzte Mainz-Trainer Thomas Tuchel nach dem Abpfiff der Partie die Hut­schnur. Dass der Vierte Offi­zi­elle den Coach minu­ten­lang in Mann­de­ckung nahm und das auch noch in der Coa­ching Zone war zuviel für das Rum­pel­stilz­chen an der Außen­linie. Eine Nomi­nie­rung für die Elf des Spiel­tags hat er sich damit zusammen mit Bank­drü­cker Andrij Woronin und Cor­tison-Junkie Marko Arn­au­tovic red­lich ver­dient.
11freunde​.de

BVB-Stürmer Lewan­dowski vor Abgang aus Dort­mund
Wer­be­trommel der Spie­ler­be­rater
Seit über einem Jahr ver­su­chen die Spie­ler­be­rater von BVB-Stürmer Robert Lewan­dowski trotz dessen Ver­trages bis 2014 das Inter­esse eines Top­klubs an dem Stürmer zu wecken, indem sie wie­der­holt lan­cierten, dass der pol­ni­sche Stürmer überaus wech­sel­willig sei. BVB-Sport­di­rektor Michael Zorc ist ange­sichts des öffent­li­chen Rüh­rens der Wer­be­trommel unge­halten: Kein Mensch weiß, was das soll.“
sued​deut​sche​.de

Video des Tages: van Gaal mit Rund­um­schlag
Er hat noch nicht viel gewonnen!“
Auf die Frage, ob es einen bes­seren Trainer als Louis van Gaal gebe, ent­gegnet der nie­der­län­di­sche Natio­nal­trainer in diesem Inter­view nur: Ist schwierig zu finden!“ Gewohnt selbst­be­wusst stellt van Gaal vor dem Spiel gegen Deutsch­land die Trai­ner­qua­li­täten Jogi Löws zur Dis­kus­sion („Er hat noch nicht viel gewonnen“) und hält an seiner Kritik an Uli Hoeneß´ All­macht bei Bayern fest.
ard​me​dia​thek​.de

Happy Bir­thday
Thomas Bert­hold ver­trat auch stets außer­halb des Platzes seine Mei­nung. 1994 wurde er nach einem kri­ti­schen Inter­view mit dem Spiegel“ aus der Natio­nal­mann­schaft geworfen, zu seiner Zeit beim FC Bayern Mün­chen wurde Bert­hold von Bayern-Trainer Erich Rib­beck nach Mei­nungs­ver­schie­den­heiten als der best­be­zahlte Golf­profi nach Bern­hard Langer“ bezeichnet. Auf dem Platz war Bert­hold aller­dings als harter, aber tech­nisch ver­sierter Ver­tei­diger aner­kannt. Er spielte vier Jahre in der ita­lie­ni­schen Serie A, hält mit fünf roten Karten den ver­eins­in­ternen Rekord für Platz­ver­weise beim VfB Stutt­gart und wurde 1990 mit der Natio­nal­mann­schaft Welt­meister. Thomas Bert­hold wird heute 48 Jahre alt.