Herr Bur­denski, wie sind Sie eigent­lich Tor­wart geworden?

Ich hatte das Glück, in einer Zeit groß geworden zu sein, in der wir jeden Tag draußen gespielt haben. Mit acht Jahren habe ich im Verein ange­fangen und wurde ins Tor gestellt. Mein Aus­gleich war dann die Frei­zeit. Da konnte ich mich immer im Feld aus­toben.

Ihr Vater war auch ein erfolg­rei­cher Fuß­baller. War er ein Vor­bild für Sie?

Mein Vater war mein Vater. Er wird immer eine außer­ge­wöhn­liche Per­sön­lich­keit für mich bleiben, viel mehr als ein Vor­bild. Rein sport­lich war er zu seiner Zeit einer der besten Spieler Deutsch­lands, aber ich wollte ihm nie nach­ei­fern.

1950 schoss er per Elf­meter das erste Län­der­spieltor der Nach­kriegs­ge­schichte und erreichte so Legen­den­status“.

Deutsch­land war ja immer noch fuß­ball­ver­rückt, und über 120 000 Zuschauer saßen im Stutt­garter Neckar­sta­dion. Das war am 22. November, und vier Tage später wurde ich geboren – des­wegen habe ich das nur bedingt mit­be­kommen (lacht). Also war es wohl eine schöne Woche für ihn.

Nervte es Sie am Anfang Ihrer Kar­riere, immer nur Budde Junior“ zu sein?

Ja, sicher. Ich hatte schon lange in der Bun­des­liga gespielt, und es wurde immer noch gesagt: Dieter, der Sohn von Her­bert Bur­denski. Wenn man einen bekannten Vater hat, muss man auch immer ein wenig von seinem Schatten mit­tragen.

Sind die Erwar­tungen an den Sohn eines erfolg­rei­chen Spie­lers höher?

Er war ja Feld­spieler und ich Tor­wart, also konnte man uns beide schwer ver­glei­chen. Unsere Kon­stel­la­tion war ein­malig in Deutsch­land, dass Vater und Sohn Natio­nal­spieler geworden sind, und der Vater dann sogar den Sohn trai­niert hat.

Sie begannen in den sech­ziger Jahren als Tor­wart. Wie hat sich das heu­tige Tor­wart­trai­ning und –spiel im Ver­gleich zu Ihrer aktiven Zeit ver­än­dert?

Wenn ich daran denke, wie die Ecken geschlagen wurden, dass sie lehr­mäßig zum Elf­me­ter­punkt run­ter­kommen mussten – das war wie in der Stein­zeit. Aber zu der Zeit up-to-date. Danach kamen die Bana­nen­flanken und die Rück­pass­regel. Und das sind Dinge, die von den heu­tigen Tor­hü­tern viel mehr for­dern.

Bereits im Alter von 20 Jahren kamen Sie in der Saison 1970/1971 zum Ein­satz. Hatten Sie damit gerechnet, so schnell ihr erstes Bun­des­li­ga­spiel zu absol­vieren?

Man hofft ja immer zu spielen. Das erste Spiel meiner Kar­riere werde ich nie ver­gessen: Es war mit Schalke gegen Bremen, und mein letztes hatte ich dann mit Werder auf Schalke. Da hat sich ein Kreis für mich geschlossen.

Ihr zweites Bun­des­li­ga­spiel sollte in die Bun­des­li­ga­his­torie ein­gehen. (DFB-„Chefankläger“ Hans Kin­der­mann ermit­telte später, dass die Begeg­nung zwi­schen Schalke 04 und Arminia Bie­le­feld vom dama­ligen Schalker Vor­stand und von Spie­lern ver­kauft“ worden war, Anm. d. Red.)

Ich habe erst andert­halb Stunden vor dem Spiel erfahren, dass ich spielen darf. Danach war ich natür­lich über­glück­lich und wollte zeigen, was ich kann. Ich habe auch über­ra­gend gehalten und war der Mann des Tages. Leider haben wir 1:0 ver­loren, und erst im Nach­hinein wurde es dann das Skan­dal­spiel. Aber ich habe mir nie etwas vor­zu­werfen gehabt, und das wird sich auch bis zu meinem Tode nicht ändern. Ich war immer ehr­geizig, und des­wegen habe ich es auch bei Freund­schafts­spielen gehasst, wenn wir mal ein Tor rein­be­kommen haben.

Ahnten Sie wäh­rend des Spiels wirk­lich nicht, dass es abge­kar­tert war?

Keine Sekunde. Viel­leicht, wenn ich 10 Jahre älter gewesen wäre. Aber so war ich mit meinen ganzen Gedanken nur darauf kon­zen­triert, was als nächstes im Spiel pas­siert.

Geld bekamen Sie von Ihren Kol­legen hin­terher trotzdem. Mehr oder weniger als die 2300 DM Geld­buße, die Sie zwei Jahre später vom DFB auf­er­legt bekamen?

100 Mark mehr. Aber dazu kam noch eine drei­mo­na­tige Sperre.

In den Ermitt­lungen waren Sie ein wich­tiger Kron­zeuge.

Na ja, das, was ich wusste, habe ich gesagt. Und ich wusste ja nicht viel, weil ich ein Junge war, dem man sowieso nicht viel zuge­traut hat. Ich habe nur gesagt, dass ich etwas bekommen habe, und das war ja auch die Wahr­heit.

Nach dem Skandal wech­selten Sie aus­ge­rechnet zu Bie­le­feld.

Zu dem Zeit­punkt wusste ich noch von gar nichts. Das kam erst am siebten, achten Spieltag raus. Für mich war wichtig zu spielen und mich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Und des­wegen bin auch nicht zu den Bayern oder nach Köln gegangen.

Waren Sie über Bie­le­felds Zwangs­ab­stieg froh, weil Sie dadurch nach Bremen wech­seln konnten?

Über­haupt nicht froh. Das war schon eine extrem schwie­rige Zeit – mit Mord­dro­hungen. Dadurch, dass ich gegangen bin, wurde Bie­le­feld vor dem Kon­kurs gerettet. Bremen hat damals eine uto­pisch hohe Ablö­se­summe – 340 000 Mark – für mich bezahlt. Eine Summe, die vorher unvor­stellbar war.

Wie sehr wurmte es Sie, bei der WM 74 keine Berück­sich­ti­gung zu finden?

Die Tor­hüter kamen damals nur aus den großen Mann­schaften, also von Bayern, Glad­bach und Köln. Ich war immer unter den besten fünf, kam aber an Wolf­gang Kleff und Sepp Maier nicht vorbei. Mit Werder habe ich leider immer gegen den Abstieg gespielt, und der größte Erfolg war, den Klas­sen­er­halt nicht am letzten, son­dern schon am vor­letzten Spieltag klar­ge­macht zu haben.

Kri­tiker warfen Ihnen zu Bremer Zeiten gele­gent­lich man­gelnde Straf­raum­be­herr­schung und Thea­tralik vor.

Die Straf­raum­be­herr­schung war nicht meine Stärke, das stimmt schon. Aber ich habe nie für die Galerie gespielt, son­dern war immer ein kühler und sach­li­cher Tor­wart.

In der Saison 85/‘86 hatten Sie mit Ihren Leis­tungen hohen Anteil daran, dass Bremen dem Titel schon zum Greifen nah war. Wie haben Sie den Elf­meter von Michael Kutzop erlebt?

Ich habe so etwas noch nie gesehen: Dieser ver­schos­sene Elf­meter hatte solch eine läh­mende Wir­kung auf die Mann­schaft und die Zuschauer – das war erschre­ckend. Danach herrschte Toten­stille im Sta­dion. Es war kein Pfiff zu hören. Da war nur noch blankes Ent­setzen. Das hat schon sehr weh­getan, weil wir es wirk­lich ver­dient hatten, Meister zu werden. Im letzten Spiel in Stutt­gart hatten wir trotzdem noch alle Mög­lich­keiten, aber die Hosen voll.

Kann man das Elf­me­ter­töten trai­nieren?

Nein. Das pas­siert rein instinktiv. Ich kann nur auf den Spieler achten, seine Fuß­hal­tung kurz vor dem Schuss.

Wer­ders Meis­ter­schaft 1988 erlebten Sie zum über­wie­genden Teil von der Bank aus. Fühlen Sie sich den­noch als deut­scher Meister?

Eigent­lich nicht. Du bist zwar dabei, aber vom Herzen her ist es nicht das gleiche. So richtig bin ich nie deut­scher Meister geworden.

Haben Sie mitt­ler­weile schon Otto Reh­hagel ver­ziehen, dass er Ihnen zum Abschied einen Ein­satz im letzten Heim­spiel und aus­wärts auf Schalke ver­wehrt hat?

Ich glaube, dass auch er daraus gelernt hat: Dass man eine gewisse Ach­tung und Fair­ness zeigen muss, wie auch immer man zu einem Spieler steht. So lange wie ich in Bremen gespielt habe, 16 Jahre, so viele Spiele wie ich für den Verein gemacht habe – das gibt es ja nie wieder in Deutsch­land. Aber wenn wir uns jetzt sehen, reden wir wieder ganz normal mit­ein­ander.

Nach ihrem offi­zi­ellen Abschieds­spiel gegen eine Europa-Aus­wahl spielten Sie weiter. Mit 42 Jahren für den schwe­di­schen Spit­zen­klub AIK Solna, später für Vitesse Arn­heim und sogar noch im Alter von 52 Jahren in der Regio­nal­liga für die Werder-Ama­teure. Was waren die Gründe dafür?

Ach, ich spiele ja heute noch in der DFB-Tra­di­ti­ons­mann­schaft. In Schweden war es so, dass ich den Trainer noch aus Bremer Zeiten kannte, und weil sich die beiden Stamm­tor­hüter ver­letzt hatten, bin ich kurz­fristig ein­ge­sprungen. Ähn­lich war es in den Nie­der­landen. Dort hatte ich auch jeweils Erfolg, nur in Chem­nitz hat es nicht ganz so gut geklappt.

Lag es am Alter, dass Sie die Nie­der­lage gegen den Chem­nitzer FC mit­ver­schul­deten?

Nein, das war ein­fach nur ein schlechter Tag. Aber viel­leicht ist es ganz gut, dass es so gekommen ist – sonst stünde ich heute noch im Tor (lacht).

Schon zu Ihrer aktiven Zeit schrieben Sie eine Auto­bio­gra­phie („Dieter Bur­denski – 18 Jahre die Nummer 1“). War das nicht etwas zu früh, um Ihr Leben Revue pas­sieren zu lassen?

Nö – es war ein­fach so, dass ich 1985 meine eigene Firma auf­ge­macht habe. Damals gab es noch an jeder Ecke Firmen, in die Ideen gesteckt wurden. Und da habe ich mir gedacht: Schreibst du zum Anfang ein Buch über die 18 Jahre als Pro­fit­or­wart.

Haben sich die Anfor­de­rungen an die Tor­hüter im Laufe der Zeit ver­än­dert?

Ja. Die Spieler haben ihre Schuss­technik ver­fei­nert, dazu die erwähnte Rück­pass­regel – heut­zu­tage ist es für die Tor­hüter viel, viel schwie­riger.

Nicht nur das Tor­wart­spiel, son­dern auch das Mate­rial hat sich ver­än­dert. Mit was für Hand­schuhen haben Sie zu Beginn Ihrer Kar­riere gespielt?

Mit gar keinen. Auch bei Regen­wetter – aber es ging trotzdem, komi­scher­weise.

Seit Ein­füh­rung der Rück­pass­regel ist ein Trend zu fuß­bal­le­risch guten Tor­hü­tern zu beob­achten. Hätten Sie da heute auch noch eine Chance?

Eine sehr große sogar. Ich glaube, dass ich fuß­bal­le­risch ein bes­serer Tor­wart war, als die heu­tigen Keeper sind. Weil ich es von der Pike auf gelernt habe, immer auch mal im Feld stand. Und weil ich beim Trai­ning alle Übungen mit­ma­chen musste, da es dort ja noch nicht diese Tren­nung in Tor­hüter und Feld­spieler gab.

Man sagt, dass Tor­hüter immer ein biss­chen ver­rückt sind – sehen Sie das ähn­lich?

Ver­rückt“ würde ich nicht sagen. Aber die kör­per­liche Anspan­nung ist viel höher als bei den Feld­spie­lern, die rauf und runter laufen können. Als Tor­wart bist du immer auf der Lauer – mal kommt eine Ecke, mal kommt gar nichts. Und dann der Druck: Bekommst du einen rein, der haltbar ist, bist du das Arsch­loch.

Sind Tor­hüter auch aber­gläu­bi­scher? Sie haben ja immer mit dem rechten Fuß das Spiel­feld betreten.

Nicht nur das. Ich hatte immer die­selben Rituale: Bevor das Spiel los­ging, bin ich durch den Mit­tel­kreis, dann rechts, links an die Latte und immer das gleiche Auf­wärm­pro­gramm.

Glauben Sie, dass es etwas geholfen hat?

Weiß ich nicht. Man hat sich dann ein biss­chen besser gefühlt. Wenn man gewinnt, muss man ja ver­su­chen, bestimmte Sachen bei­zu­be­halten. Wahr­schein­lich ist das alles Quatsch, aber man möchte gern daran glauben.

1978 fuhren Sie als dritter Tor­wart zur WM nach Argen­ti­nien – wie kann man sich das Unter­ein­ander zwi­schen den Kon­kur­renten auf den Platz im Tor vor­stellen?

Das war ganz ein­fach: Es gab einen Sepp Maier, dann einen Rudi Kargus und Dieter Bur­denski. Also eine klare Rang­ord­nung. Wenn man das vorher weiß, akzep­tiert man es auch. Sepp Maier war ja eine Licht­ge­stalt, welt­weit einer der besten, und von daher konnte ich auch auf der Bank Platz nehmen, ohne mir Gedanken machen zu müssen.

Hätten Sie mit Oliver Kahns Ent­schei­dung gerechnet, als Ersatz­tor­mann mit zur WM zu fahren?

Ich hatte es nicht erwartet, da muss ich ihm ein Kom­pli­ment machen. Er hat toll reagiert – aus wel­chen Gründen auch immer. Da spielen ja auch immer mate­ri­elle Dinge eine Rolle.

Konnten Sie die Ent­schei­dung für Leh­mann ver­stehen?

Ver­stehen kann ich so was immer. Im Nach­hinein war die Ent­schei­dung wohl richtig, obwohl ich glaube, dass wir mit Oliver Kahn genau so weit gekommen wären. Die Unter­schiede bei den Tor­hü­tern sind in Deutsch­land all­ge­mein nicht so extrem. Wenn wir auf allen Posi­tionen so besetzt wären, bräuchten wir uns gar keine Gedanken machen.

Wie wichtig ist die Lobby für einen Natio­nal­tor­hüter?

Das ist ein ganz wich­tiger Faktor. Ich selbst hatte immer eine richtig gute Lobby. Aber wenn ich Oliver Reck oder Frank Rost sehe, muss ich sagen: Die hatten keine Lobby. Wenn man erstmal ein Stigma wie Pannen-Olli“ drin hat, setzt sich das in den Köpfen der Leute fest und kommt bei jedem Fehler wieder hoch.

Wie hält man als Ersatz­mann die Span­nung?

Das ist ganz schwer. Wenn man lange nicht spielt, fehlt einem dieser Kick, dieser Reiz und man absol­viert die Trai­nings­ein­heiten nicht mit den nötigen 100 Pro­zent, son­dern viel­leicht mit 70 oder 80. Und das reicht am Ende nicht aus um absolut top zu sein.

Uli Hoeneß hat sich vor kurzem ein wenig abschätzig über Robert Enke geäu­ßert. Wen sehen Sie als künf­tige Nummer 1 im Tor?

Wir haben doch so viele gute Tor­hüter, dass wir uns gar keine Gedanken dar­über machen müssen. Ich würde mich auch nie über einen Spieler abfällig äußern. Im Fuß­ball sind wir alle eine große Familie und sollten uns nicht gegen­seitig die Augen aus­kratzen.

Es ist momentan so, dass mit Enke und Hil­de­brand auf der einen, sowie Neuer und Adler auf der anderen Seite, fast schon zwei Genera­tionen mit­ein­ander kon­kur­rieren. Sind Sie für den sanften Über­gang mit der Genera­tion Enke, oder würden Sie eher sofort auf die Jugend bauen?

Für mich geht es aus­schließ­lich nach Leis­tung und nicht nach dem Geburts­datum. Sicher muss man auch irgend­wann die Nummer eins fest­legen – aber dann auch vorher einen fairen Kon­kur­renz­kampf zulassen.

Haben Sie eine Erklä­rung dafür, warum Deutsch­land immer sehr gute Tor­hüter her­vor­ge­bracht hat?

Wahr­schein­lich ist das eine Aus­bil­dungs­sache. Und auch eine Cha­rak­ter­sache.

Hat dies auch etwas mit dem Stel­len­wert der Tor­hüter in den ver­schie­denen Län­dern zu tun?

Tor­hüter werden sowieso nicht als so wert­voll ange­sehen, wie sie in Wirk­lich­keit sind. Die Mit­tel­stürmer werden mit Geld zuge­schüttet, wäh­rend die Bezah­lung der Tor­warte nach Kate­gorie C ver­läuft, obwohl sie meis­tens die­je­nigen sind, die die Spiele gewinnen oder ver­lieren.

Was macht Ihrer Mei­nung nach einen guten Tor­wart aus?

Dass er in seinen Spielen so wenig Fehler wie mög­lich macht, einige Unhalt­bare hält und vor allem keine Schwan­kungen hat. Wenn ich ein paar mal gepatzt habe, nützt es nichts, danach einmal her­vor­ra­gend zu halten.

Wel­ches würden Sie als das Spiel Ihres Lebens bezeichnen?

Junger Mann, ich habe fast 20 Jahre als Profi gespielt. Da gibt es so viele gute Spiele. Eines der inter­es­san­testen war sicher­lich mein erstes Län­der­spiel gegen Uru­guay in Mon­te­video. Damals war es noch wesent­lich schwie­riger, in die Natio­nal­mann­schaft zu kommen.

Gibt es den unhalt­baren Ball, den man dann doch hält, wirk­lich?

Davon habe ich sogar eine ganze Menge gehalten. Ich bin zwar nie aus meinem Tor gekommen, auch wenn eine Flanke zwei Meter daran vorbei gese­gelt ist – aber einen Schuss von der Mit­tel­linie, so wie heute, habe ich nicht rein­be­kommen.

Fliegen Sie nachts in Ihren Träumen noch durch den Straf­raum?

Ich habe ja nie richtig mit dem Tor­hüten auf­ge­hört und spiele heute noch mit 57 in der DFB-Tra­di­ti­ons­mann­schaft. Aber das Leben geht nach der Pro­fi­kar­riere weiter. Man hat danach noch 40 Jahre Zeit für andere Dinge. Der Fuß­ball ist nur ein kleiner Teil des Lebens, und der Haupt­teil fängt erst danach an.