Annahme. Dre­hung. Pass. So macht er das immer. Annahme. Dre­hung. Pass. Klar, dass er es auch jetzt wieder so machen würde, im Finale der Euro­pa­meis­ter­schaft zwi­schen Spa­nien und Deutsch­land. Eine halbe Stunde schon läuft das Spiel, und obwohl jeder weiß, wie Xavi seine Kreise zieht, sind seine Gegner außer­stande zu ver­hin­dern, was pas­sieren wird. Annahme, Dre­hung, ein steiler Pass in die Lücke der deut­schen Abwehr. Fer­nando Torres war los­ge­rannt, Xavis Ball erreicht ihn mil­li­me­ter­genau, und es steht 1:0. Es war vor vier Jahren im EM-End­spiel von Wien kein Geheimnis, was Xavi Her­nandez i Creus mit dem Ball anstellen würde. Und es ist bis heute keine Magie.

Trotzdem ist es nicht auf­zu­halten: Seit der gebür­tige Kata­lane im Zen­trum der spa­ni­schen Natio­nal­mann­schaft steht, gibt sie den Ball nicht mehr her. Steil­pass. Rück­pass. Quer­pass. Wie ein ein­ge­spieltes Orchester, das statt Noten Pässe spielt. Im Mit­tel­punkt bei dieser Auf­füh­rung: ihr Kon­zert­meister – Xavi, 1,70 Meter. Große Spieler wie Pelé, Mara­dona und Zidane wurden an der Zahl ihrer Tore gemessen, Frank Rij­kaard und Lothar Mat­thäus an ihrer Kraft. Xavi an keinem von beidem. Der Mit­tel­feld­spieler vom FC Bar­ce­lona ist die reine Selbst­lo­sig­keit. Ein Spieler, den Trainer lieben, weil er fast nie einen Fehler macht und Mann­schafts­kol­legen ständig dadurch belohnt, dass er sie anspielt, wenn sie sich frei­ge­laufen haben. Er malt seinen Geg­nern ein dickes Fra­ge­zei­chen in den Raum. Wie soll man selbst Tore erzielen, wenn man nicht an den Ball kommt?

Kein Rezept, auch kein deut­sches

Das Fra­ge­zei­chen ist auch 2012 da. Es hängt über dieser EM wie eine Gewit­ter­wolke, die die Sonne für die anderen nicht scheinen lassen will. Nach der EM 2008 hat Spa­nien auch bei der WM 2010 tri­um­phiert und anschlie­ßend jedes Qua­li­fi­ka­ti­ons­spiel für das Tur­nier in Polen und der Ukraine gewonnen. Bisher konnte keine Mann­schaft ein wirk­lich effek­tives Mittel gegen ihr Spiel finden. Auch die deut­sche nicht. Vor zwei Jahren, bei der WM in Süd­afrika, war sie schon dichter dran als zuvor in Wien. Sie hatte das mit den Pässen geübt. Es reichte noch nicht.

Nun kann Spa­nien etwas His­to­ri­sches schaffen, heute mit dem ersten Grup­pen­spiel gegen Ita­lien in Polen geht es los. Bisher ist es noch keiner Fuß­ball­na­tion gelungen, Euro­pa­meister, Welt­meister und dann wieder Euro­pa­meister zu werden. Also über einen so langen Zeit­raum die besten Mann­schaften der Welt zu domi­nieren.

Anrennen gegen die Unge­rech­tig­keit der Welt

Xavi würde damit auch das wider­legen, was dem schönen Fuß­ball wieder anhaftet, seit sein Klub, der FC Bar­ce­lona, bei der ver­gan­genen Cham­pions League im Halb­fi­nale verlor: der Makel, dass Schön­heit gegen Kraft und Effi­zienz ver­liert. Im Spiel gegen Chelsea waren die Posi­tionen ein­deutig ver­teilt. Xavi rannte gegen eine Abwehr­mauer an und schei­terte auf die für ihn schlimmste Weise: an der Unge­rech­tig­keit der Welt, in der die Bes­seren unter­liegen.

Die Euro­pa­meis­ter­schaft ist für Xavi eine Chance, noch einmal um das Ideal des schönen Siegs zu kämpfen. Wer weiß, wie viele Chancen noch kommen. Xavi ist 32 Jahre alt und im spa­ni­schen Team der Älteste, gerade die Achil­les­sehne macht Pro­bleme.

Er hat in seiner langen Kar­riere alles erreicht: ist Welt- und Euro­pa­meister, hat mit dem FC Bar­ce­lona drei Mal die Cham­pions League gewonnen, ist sechs Mal spa­ni­scher Meister geworden und hat je zwei Mal die Copa del Rey und den Welt­pokal geholt. All diese Pokale erspielte er mit einem ele­ganten Spiel über leichte Pässe, hohe oder flache. Pässe, die Zisch! machen und Peng!, Bum! oder Pahh!

Pässe im Comic­sprech

Das ist die eigen­wil­lige Sprache des Mannes, dem die Worte nicht rei­chen für das, was ihm an Bewe­gung die ganze Zeit durch den Kopf geht. Seine Sprache ähnelt der Geräusch­ku­lisse eines Comic­films. Zack! Bum! Peng! So habe Andres Iniesta, sein Neben­mann bei Bar­ce­lona, einmal drei Gegen­spieler stehen lassen. Zisch! Xavi geht in sol­chen Augen­bli­cken noch mal alles durch, ges­ti­ku­liert und ahmt Bewe­gungen nach. Soy un loco de futbol“, hat Xavi einmal über sich gesagt. Ich bin ein Fuß­ball­ver­rückter.“ Eine Unter­trei­bung.

Er war zehn Jahre alt, als er sich ein Heft bas­telte, jene Art Heft, wie es vor jeder neuen Saison her­aus­kommt. Mit sämt­li­chen Ver­einen, Spie­lern, Daten. Hand­ge­schrieben. Und umfang­rei­cher. Aus den großen Ligen Europas und Süd­ame­rikas kamen alle Mann­schaften mit ihren Spie­lern darin vor. Er wusste alles, kannte jeden. Lothar Mat­thäus? FC Bayern Mün­chen. Peter Schmei­chel? Man­chester United. Marco Branca? Udi­nese Calcio. Evair? Pal­meiras Sao Paulo. Xavi wusste über jeden Bescheid. Andres Iniesta staunte bei einem gemein­samen Inter­view, als Xavi ihm seinen Wer­de­gang auf­sagte: Mann, bist du infor­miert!“

Daran hat sich bis heute nichts geän­dert. Von seinem Beruf als Fuß­baller erholt sich Xavi mit: Fuß­ball. Für alles andere bleibt keine Zeit. Bis vor kurzem hatte er eine Freundin. Elsa, schüch­tern, schön, mit langen Haaren. Sie wollte reisen, er fand, dass er schon genug unter­wegs sei. Ent­spannen wollte er. Das heißt bei ihm, ent­weder Fuß­ball­gu­cken oder ‑spielen. Die Bezie­hung zer­brach. Wenig später, halb im Spaß, sagte er: Jetzt habe ich mehr Zeit, mir Spiele im Fern­sehen anzu­schauen.“

Aus dem kata­la­ni­schen Herzen

Klingt ganz nach ihm. Das ist mein Junge“, sagt Joa­quim Her­nandez, der Vater von vier Kin­dern, von denen Xavi das jüngste ist. Die wei­chen Gesichts­züge, die braunen Augen, die kleine Statur – all das hat er an ihn ver­erbt. Señor Her­nandez war selbst mal Profi, zweite Liga. Nur die gegelte Sta­chel­frisur seines Sohnes geht ihm ab, dafür fehlen Joa­quim Her­nandez ein­fach die Haare.

Man trifft ihn in Ter­rassa, kata­lo­ni­sches Herz­land, 70 Kilo­meter von der Küste ent­fernt. Dort ist Xavi auf­ge­wachsen, und der Vater führt heute das Leben eines Fuß­ball-Unter­neh­mers. Er hätte, sagt er, nichts dagegen gehabt, wenn es anders gekommen wäre, wenn sein Sohn nicht der Bar­ce­lona-Star geworden wäre. Aber nun, da er es auch nicht ver­hin­dern wollte, küm­mert er sich um die Immo­bi­lien des Sohnes, um dessen Nach­wuchs­camps und Wer­be­ver­träge. Das ist nicht leicht, Xavi gibt seinen Namen nur für etwas her, mit dem er sich iden­ti­fi­zieren kann. Das Angebot eines Auto­kon­zerns lehnte er ab. Aber Dis­neys Offerte fand er gut. Das hatte genug Peng!, Bum! Pahh!

Am Ende gewinnen meis­tens die Stürmer“

Señor Her­nandez emp­fängt im fens­ter­losen Kon­fe­renz­raum. Vor sich auf dem Tisch hat er das Leben seines Sohnes aus­ge­breitet. Foto­alben und Bücher sta­peln sich. Auf vielen Bil­dern, die seinen Sohn als Knirps am Strand, im Bal­lon­sei­den­anzug und bei ersten Spielen zeigen, ist Her­nandez eben­falls zu sehen. Zuerst als Trainer, später als Begleiter.

Im Januar waren sie mit der ganzen Familie in Paris, als die Zei­tung France Foot­ball“ ihre jähr­liche Aus­zeich­nung für den Welt­fuß­baller vergab, den gol­denen Ball. Schon oft war Xavi nomi­niert, gewonnen hat er nie. Auch dieses Mal nicht. Sieger wurde Lionel Messi, sein Mit­spieler beim FC Bar­ce­lona. Am Ende gewinnen meis­tens die Stürmer, das war schon zu meiner Zeit so“, sagt Joa­quim Her­nandez. Ob Xavi ent­täuscht war? Ach wo, die beiden sind doch Freunde. Daraus macht er sich nichts.“

Status ohne Sta­tus­sym­bole

Tore reißen Fuß­ball­spieler aus der Mann­schaft heraus. Der Moment gehört dem, der das Tor gemacht hat. Dass es meist Resultat einer kom­pli­zierten Cho­reo­grafie ist, geht im Jubel unter. Spieler trai­nieren für diesen Jubel, sie stu­dieren sogar ihre Tri­um­ph­posen ein. Xavi macht sich nichts aus Posen. Genauso wenig wie aus Schmuck oder Autos. Viele seiner Kol­legen wie Dani Alves haben eine Schwäche für Sta­tus­sym­bole und Tat­toos. Xavi trägt nicht mal eine Arm­banduhr. Dabei würde seine Mutter ihm so gern eine schenken“, sagt Joa­quim Her­nandez.

Als Xavi sechs Jahre alt war, wollte der FC Bar­ce­lona ihn bereits zu sich locken. Das war Her­nandez zu früh. Erst als der Sohn elf war, erlaubte er ihm das. Xavi wurde einer der besten Schüler. Passen und anbieten“, sagt Carles Rexach, anbieten und passen. Und dabei nie den Ball ver­lieren! So bekommen es die Jungs vom ersten Tag an ein­ge­impft. Xavi hat das ver­in­ner­licht.“

Rexach sitzt auf einer Treppe im Madrider Haupt­bahnhof, er ist auf der Durch­reise. Hin und wieder erkennen Pas­santen ihn, den großen, schlak­sigen Außen­stürmer mit den mar­kanten Gesichts­zügen, der einst beim FC Bar­ce­lona spielte. Er kommt gerade von einem Kick mit Liga-Vete­ranen. Für einen guten Zweck haben sie gespielt. Passen, ste­hen­bleiben, passen. Die Kno­chen tun ihm trotzdem weh. Rexach ist inzwi­schen 65 Jahre alt, die Haare sind deut­lich grauer als in den 70ern, als er neben Johan Cruyff im Angriff spielte. Damals ließ er die Ver­tei­diger rei­hen­weise mit seinem Antritt stehen. Nach seiner Zeit als Spieler hat er sich als Mit­glied von Bar­ce­lonas Trai­ner­stab oft Spiele der Nach­wuchs­mann­schaften ange­sehen. Alles Jungs mit viel Talent, aber keiner wie Xavi, sagt er. Der hat schon immer am liebsten den Ball ver­teilt. Über eine Vor­lage freute er sich oft mehr als über ein Tor.“ Später, zur Jahr­tau­send­wende, war Rexach Xavis Trainer bei der ersten Mann­schaft. Sein Gespür für den Takt des Spiels war schon in jungen Jahren außer­ge­wöhn­lich.“

Zweifel und Spott am Kar­rie­re­an­fang

Aber für Xavi war es eine schwie­rige Zeit. Erz­ri­vale Real Madrid setzte Anfang der 2000er Jahre mit einer All­star­truppe um Figo und Zidane die Maß­stäbe. Auch für Bar­ce­lona war es wichtig, inter­na­tio­nale Stars zu haben, die es aber nicht bekam. Kraft­volle Ath­leten wie Michael Essien aus Ghana oder Patrick Viera, der fran­zö­si­sche Welt­meister, schienen den Modell­fuß­baller zu defi­nieren. Xavi dagegen, der Barça-Nach­wuchs­spieler, wurde für zu klein und zu schmächtig befunden. Die Zweifel an ihm und der Spott der eigenen Fans hätten ihn damals bei­nahe zum AC Mai­land getrieben. Aber nur bei­nahe.

Es waren dann zwei Trainer, die unter­schied­li­cher nicht sein könnten, die ihn zu dem gemacht haben, der er heute ist. Der eine, Luis Ara­gones, trai­nierte die spa­ni­sche Natio­nal­mann­schaft, als sich Xavi vor der WM 2006 schwer ver­letzte. Ein halbes Jahr fiel er aus. Ara­gones rief ihn immer wieder an, besuchte ihn regel­mäßig. Zum ersten Mal, so erzählt es Vater Her­nandez, habe sein Sohn damals gespürt, dass ein Trainer alles auf ihn setzte. Es war eine Art Anfang. Mit Ara­gones wurde Xavi 2008 Euro­pa­meister.

Ohne Xavi kein Barca

Kurz darauf über­nahm Josep Guar­diola in Bar­ce­lona. Mit den Spie­lern führte er Ein­zel­ge­spräche. Zu Xavi sagte er: Ohne dich wird es keine Barça-Mann­schaft geben.“ Die Mann­schaft. Für Men­schen wie Xavi mit bei­nahe über­trieben großem Har­mo­nie­be­dürfnis ist eine Mann­schaft mehr als eine Zweck­ge­mein­schaft. Barça ist mein Haus“, hat Xavi einmal gesagt, das Natio­nal­team aber hat mich besser gemacht.“

Lange galt die spa­ni­sche Aus­wahl als furia roja“, als rote Furie, die für ihre inneren Gra­ben­kämpfe berüch­tigt war. Kata­lanen gegen Madri­lenen, Basken gegen Anda­lu­sier, Madri­lenen gegen Basken, Anda­lu­sier gegen Kata­lanen, Gali­zier gegen Valen­cianer. Nicht mal auf eine Spiel­idee konnte man sich einigen. Es ist ja nicht so“, sagt Vater Her­nandez, dass wir schon immer das Non­plus­ultra waren. Viel­mehr waren wir es gewohnt, nichts zu gewinnen.“

Heute ori­en­tiert sich das Natio­nal­team am Modell Bar­ce­lonas, der Idee des kör­per­losen Spiels. In dem ver­teilt Xavi seine Sym­pa­thien gleich­mäßig. Die rote Furie habe man längst ver­trieben, erzählte er der Zei­tung El País“. Und wie? Mit dem Ball.“ Er hätte auch sagen können: mit unseren Pässen. Wenn alle an den Ball kommen, gibt es keinen Streit.

Ange­brannte Spa­getti in Nigeria

Mit mehr als hun­dert Län­der­spielen ist Xavi der Boss der sel­ección, zu ihm kommen die anderen, wenn sie Sorgen haben. Zu ihm und zu Iker Cas­illas, dem Tor­wart und Kapitän. Beide sind beste Freunde, die auch die jüngste Krise nicht ent­zweite, als zwi­schen den Spie­lern von Real und Barça die Fetzen flogen. Bei der Junioren-WM 1999 in Nigeria aßen Xavi und Cas­illas ange­brannte Spa­getti aus dem Topf, und draußen vor der Unter­kunft saßen Kinder und war­teten darauf, dass die Spieler das Essen weg­werfen würden. Sie holten damals den Titel, das ver­bindet.

1999 in Nigeria war der Wen­de­punkt. Der Ver­band hatte vorher die Dok­trin aus­ge­geben, sich am eng­li­schen Fuß­ball zu ori­en­tieren. Abschlag. Rennen. Rennen. Rennen. Doch der Jugend­trainer Iñaki Saez sah seine kleinen Spieler und ent­schied, die Order zu igno­rieren. Und damit begann der Sie­geszug des spa­ni­schen Fuß­balls.

Die Chelsea-Formel: Destruk­ti­vität

Doch es gibt ein Rezept, das Laby­rinth der ewigen Pass­sta­fetten zu zer­stören, und Chelsea hat es gefunden. Im Halb­fi­nale der Cham­pions League über­ließen die Eng­länder dem Titel­ver­tei­diger Bar­ce­lona bei­nahe das gesamte Feld. Der Ball­be­sitz betrug bis zu 80 Pro­zent. Xavi, Iniesta und die anderen konnten sich den Ball zuschieben, wie sie wollten. Nur direkt vors Tor kamen sie nicht. Am Ende siegten die Eng­länder und damit Kraft über Schön­heit. So wie es eigent­lich normal ist in diesem kämp­fe­ri­schen Sport.

Die Miene Xavis nach dem Spiel ver­riet, welche Art Ver­lust er gerade erlitten hatte. Nor­ma­ler­weise kann er Nie­der­lagen schnell abhaken“, sagt Javier Miguel, ein Freund und einer der wenigen Men­schen, die wissen, wie es in ihm aus­sieht. Am nächsten Tag schaut er meist wieder nach vorn. Dieses Mal aber war es anders.“ Zwei Tage habe er sich in den eigenen Wänden ver­kro­chen, war nicht ansprechbar.

Titel oder Schön­heit? Oder beides?

Viel­leicht hat diese große Ver­stört­heit des Schön­spie­lers die Zweifel am schönen Spiel erst richtig ange­heizt. Die Fragen wieder laut werden lassen nach Sinn und Unsinn von Ball­be­sitz – und die Rufe nach mehr Effek­ti­vität. Natür­lich denkt auch Xavi über solche Fragen nach. Er erör­tert sie mit Javier Miguel, dem Reporter der Zei­tung Sport“ aus Bar­ce­lona. Der hat ein Buch über Xavi geschrieben. Seither sind sie eng befreundet. Anfang Juni sind beide zusammen unter­wegs, nur eine Woche vor Beginn der EM. Wenn jemand Xavi dazu bewegen kann, einer deut­schen Zei­tung die Frage zu beant­worten, um was es ihm bei der EM geht, um Titel oder Schön­heit, dann Javier Miguel. Er ist auch gleich dran. Durchs Telefon dringen Jubel und Geschrei wie in einem Sta­dion.

Warte kurz, ich rufe dich zurück.“

Kurz darauf klin­gelt das Telefon wieder. Am anderen Ende Javier Miguel. Tut mir leid, Mann. Nichts zu machen.“