Seite 2: „Müller spielt immer!“

3. Schweini und Mülli – Die Ret­tung einer Freund­schaft
Thomas Müller steht auf Herz­lich­keit? Auf eine unver­krampfte, fami­liäre Atmo­sphäre? Wer sagt, dass er das in Man­chester nicht haben kann? Einst sagte Müller über seinen baju­wa­ri­schen Kumpel: Ich würde mich freuen, wenn er noch mög­lichst lange an meiner Seite spielt.“ Eine Zunei­gung, die nicht uner­wi­dert bleibt. Allein schon, wenn ich Thomas Müller vor mir sehe, muss ich schmun­zeln“, so Schwein­s­teiger.

Die fin­digen Man­U­nited-Mit­ar­beiter aus der Mar­ke­ting­ab­tei­lung könnten sich doch auch einmal nütz­lich machen und ein kleines Pot­pourri mit den schönsten Szenen der beiden zusam­men­stellen: Schweini und Mülli haben Spaß beim Trai­ning, Schweini und Mülli ver­äp­peln läs­tige Jour­na­listen, oder Schweini und Mülli feiern zusammen die Meis­ter­schaft – pas­sen­der­weise zusammen mit Louis van Gaal. Das Ganze unter­legt mit Lie­dern, die man aus ame­ri­ka­ni­schen Romantic-Comedy-Filmen kennt, die sonn­tags auf Pro7 laufen. Der Ver­trag, den man dem Video ohne bösen Hin­ter­ge­danken bei­legt, wird post­wen­dend und unter­schrieben zurück­kommen. Ver­spro­chen.

4. Das Bonus­pro­gramm – ein paar beson­dere Ver­trags­klau­seln
Müller spielt immer!“ Das sagte Louis van Gaal einst als Bayern-Trainer. Was eh klar ist, lässt sich doch ver­hand­lungs­stra­te­gisch fruchtbar machen! Stamm­platz­ga­rantie – ver­trag­lich fest­ge­halten, zack. Nächster Punkt: Thomas ist der Chef. Ich bin nicht mehr der Chef.“ Eine wei­tere Lie­bes­er­klä­rung des Nie­der­län­ders an seinen Traum­stürmer. Heißt im Klar­text: Über die Auf­stel­lung von Man­chester United bestimmt fortan Müller – und streicht zusätz­lich zum ohnehin bereits ordent­li­chen Salär ein nettes Co-Trainer-Gehalt ein.

Weiter im Text: Ein hübsch pro­du­zierter Wer­be­clip für die han­dels­üb­li­chen Fuß­ball­profi-Kopf­hörer sorgte ja auch schon bei Schwein­s­tei­gers Wechsel für Furore. So etwas ist doch bestimmt auch schon für Thomas Müller abge­dreht und wartet auf die Ver­öf­fent­li­chung. Und wenn alles nicht mehr hilft, sichert man Müller ein­fach ver­trag­lich zu, dass er im Trai­ning seinen Freund wider­standslos aus­fum­meln darf. Wenn er es mal schafft, freut er sich wie ein Schnitzel“, sagte Schwein­s­teiger einst. Na schau. Das sollte doch zu schaffen sein.