An dieser Stelle prä­sen­tieren wir jeden Freitag aus­ge­wählte Begeg­nungen, die am Tag der Ama­teure statt­finden. Bis­lang haben sich über 200 Teams für den Tag ange­meldet. Ihr wollt mit eurem Ama­teur­team auch mit­ma­chen? Dann meldet euch hier an: www​.tagd​er​a​ma​teure​.de

Der Klub der hun­dert Trainer
TC Frei­sen­bruch – DJK BW Min­tard II
Nord­rhein-West­falen, Kreis­liga Essen Süd

Sicher sind schon viele Fuß­ball­fans 600 Kilo­meter zu einem Spiel gefahren. Aber allzu viele dürfte es nicht geben, die 600 Kilo­meter für ein Spiel der Kreis­liga A auf sich genommen haben. Beim TC Frei­sen­bruch aller­dings tum­meln sich Fuß­ball­be­geis­terte aus der ganzen Repu­blik. Das liegt an zwei Allein­stel­lungs­merk­malen: Zum einen ist der Asche­platz am Berg­manns­busch eine echte Attrak­tion, die den puren Charme des Ruhr­pott­fuß­balls ver­kör­pert. Zwei­tens können hun­derte Fuß­ball­ma­nager online über die Wege des Ver­eins bestimmen: den Preis für die Brat­wurst, die Spie­l­er­käufe und sogar die Auf­stel­lung.


Mehr Infos zum Tag der Ama­teure“ auf der offi­zi­ellen Web­site oder auf Face­book.

Mein letztes Geld geb‘ ich für Fuß­ball aus
HSV Barmbek-Uhlen­horst III – SC Stern­schanze IV
Ham­burg, Kreis­liga 5

Barmbek-Uhlen­horst, im Volks­mund lie­be­voll BU genannt, war mal eine ziem­lich große Nummer im Ham­burger Fuß­ball. In den Sieb­zi­gern ver­suchte der Klub mit­hilfe eines Self­made-Mil­lio­närs sogar zweite Kraft in Ham­burg zu werden. Eine Saison in der 2. Bun­des­liga endete aber bei­nahe im Kol­laps. Am Ende spielte der Verein Gelder über den Ver­kauf einer Schlager-Schall­platte („Stars singen für BU“) ein. Fun fact: Andreas Brehme, gebür­tiger Barm­beker spielte in der Jugend für BU und wurde, so geht der Mythos, von seinem Vater mit Blei­weste über den Platz gescheucht. Weil der HSV ihn nicht wollte, wech­selte er zum 1. FC Saar­brü­cken. Am 8. Oktober spielt die Dritte von BU zu Hause gegen den SC Stern­schanze. Zwei Tage zuvor, am 6. Oktober, hat die Erste ein Aus­wärts­spiel beim SC Condor.




Das Beben der Tri­büne
SG Lim­bur­gerhof – VfL Neu­stadt
Rhein­land Pfalz, A‑Klasse
Die SG Lim­bur­gerhof (größter Erfolg: DFB-Pokal-Teil­nahme 1980) spielt seit 30 Jahren wieder in der A‑Klasse. Ihre Heim­spiel­stätte riecht aller­dings nach Pro­fi­fuß­ball. Das jahr­zehn­te­alte Wald­sta­dion bietet ins­ge­samt 5000 Zuschauern Platz, auf die große über­dachte Tri­büne passen 400 Fans. Seit dem Jahr 1954 trägt der Verein hier am Her­mann-Löns-Weg seine Spiele aus. Das Ziel der Gemeinde Lim­bur­gerhof: Beim Spiel gegen Neu­stadt soll sie wieder voll werden und die alte Schüssel beben. Wichtig: Das Spiel findet schon am 7. Oktober statt.

In Lim­bur­gerhof leben knapp 12.000 Men­schen, in das Sta­dion passen 5000 Fans.
(Bild: www​.face​book​.com/​p​g​/​S​G​1​9​1​9​L​i​m​b​u​r​g​erhof)