Seite 2: Warum Jovetic auch gut für die Kabine ist

Er hat lang­wie­rige Ver­let­zungen gehabt und ist immer wieder zurück­ge­kommen“, sagt Her­thas Trainer Pal Dardai: Er ist ein Voll­profi und ein krea­tiver Spieler, der uns wei­ter­bringen wird.“ Zudem ver­fügt Jovetic anders als viele junge Spieler im Kader über reich­lich Erfah­rung. Ein weiter Vor­teil, findet Dardai: Das ist gut für die Kabine.“

Jovetic kann auf meh­reren Posi­tionen in der Offen­sive ein­ge­setzt werden, der Trainer sieht ihn in erster Linie als hän­gende Spitze. Und der Spieler selbst? Ist da offen: Ich habe überall gespielt in meiner Kar­riere.“

Zusatz­schichten mit den Urlau­bern

Vor dem Trai­ning am Diens­tag­morgen wünschte Dardai dem neuen Mann vor ver­sam­melter Mann­schaft viel Glück, dann ging es auch schon los. Am Schluss der Ein­heit absol­vierte Jovetic eine kurze Zusatz­schicht mit den erst kürz­lich aus dem Urlaub nach der Euro­pa­meis­ter­schaft zurück­ge­kehrten Dedryck Boyata und Vla­dimir Darida. Ich fühle mich sehr gut“, sagte Jovetic danach.

Den ersten Kon­takt mit Bobic habe es vor einer Woche gegeben. Er hat mir Her­thas Ziele erklärt.“ Der 55-malige Natio­nal­spieler Mon­te­ne­gros hat schnell Gefallen daran gefunden. Zudem hat er sich ein paar Infos über den Verein von seinem guten Freund Nemanja Radonjic geholt, der in der ver­gan­genen Saison auf Leih­basis in Berlin gespielt hat und an dessen Ver­pflich­tung Hertha stark inter­es­siert ist.

Jovetic hat sich schlau gemacht

Große His­torie, groß­ar­tige Fans, großes Sta­dion – das fällt Jovetic bereits zu Hertha ein. Über die Bun­des­liga hat er sich mit dem Noch-Schalker Matija Nastasic unter­halten.

Nastasic habe ihm nur Gutes über die Liga erzählt. Dass in Deutsch­land im Ver­gleich zu einigen anderen Top­ligen kör­per­li­cher gespielt werde, sei kein Pro­blem: Das ist in Frank­reich auch so.“

Jovetic ist in Europa weit her­um­ge­kommen – und hat überall die jewei­lige Sprache gelernt. Viele deut­sche Worte kennt er schon, weil ich wäh­rend einer Ver­let­zung für zwei Monate in Augs­burg war.“ Nun will er die Sprache weiter lernen. Und schnell sein Debüt in der Bun­des­liga geben. Dann hat er zu Florin Radu­cioiu und Chris­tian Poulsen auf­ge­schlossen.

Dieser Text stammt von tages​spiegel​.de und erscheint an dieser Stelle im Rahmen einer Koope­ra­tion. 

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