Wer immer dieses Best-of von Chris­tian Ner­linger zusam­men­ge­schnitten hat: Wir lieben ihn. Und: Er oder sie ist ein Genie. Denn in diesem Video stimmt alles: Die Aus­wahl der Szenen (Abstauber, Weit­schuss­tore, abge­fälschte Glücks­dinger), die kör­nige Qua­lität, die dem ganzen einen netten Retro-Charme ver­leiht – und vor allem die Musik. 

Denn es ist die Musik, dieser dumpf häm­mernde Indus­trial-Beat im Hin­ter­grund, der den kan­tigen Bewe­gungen und beherzten Tor­schüssen Ner­lin­gers den per­fekten Schiff ver­passt. Ner­linger wirkt im Wum­mern der Bässe wie ein Fuß­ball-Ter­mi­nator, ein Roboter, gekommen aus einer fernen Ver­gan­gen­heit, um gewagte Spannstöße zu voll­führen und mit mecha­ni­scher Prä­zi­sion – in Szene drei – den Ball in den Winkel zu schweißen. Wir hoffen inständig, er hat wäh­rend des Schusses Hasta la vista, Baby“ gesagt.