Seite 2: April: Turbo-Bale und „La decima“

APRIL

Auf­reger des Monats :
Es gibt doch noch Gegner für den FC Bayern!
Nach der Blitz-Meis­ter­schaft des FC Bayern wurde nicht lange gefeiert, man wollte sich schleu­nigst auf die nächsten Ziele kon­zen­trieren. Punkt eins auf der Agenda: Cham­pions-League-Titel ver­tei­digen! Und auch das erschien eigent­lich unver­meid­lich, mar­schierten die Bayern doch ähn­lich sou­verän durch den Wett­be­werb wie durch die Liga. Doch auf einmal ging das Halb­final-Hin­spiel gegen Real Madrid mit 1:0 ver­loren, im Rück­spiel in Mün­chen musste eine Reak­tion folgen. Doch die Bayern gingen kom­plett unter, lagen zur Halb­zeit bereits mit 0:3 hinten und ver­loren am Ende sogar 0:4.

Spieler des Monats:
Gareth Bale
Für Reals 100-Mil­lionen-Euro-Mann gab es schon vor den beein­dru­ckenden Siegen gegen Mün­chen ein per­sön­li­ches High­light: Im spa­ni­schen Pokal­fi­nale standen sich Real Madrid und der FC Bar­ce­lona gegen­über. Bis zu 85. Minute stand es 1:1, doch dann kam Bales großer Auf­tritt: An der Mit­telinie ging der Waliser ins Sprint­duell mit Marc Bartra, legte sich den Ball nahezu lächer­lich weit vor, rannte bei­nahe Tata Mar­tino in der Coa­ching Zone um, ließ Bartra wie einen F‑Ju­gend-Spieler stehen und tun­nelte schluss­end­lich Barca-Tor­wart Pinto zum 2:1. Real gewann den Pokal, Bartra träumt heute noch schlecht.

Video des Monats:
So geht Auf­stieg heute
Lei­cester City hatte an diesem Wochen­ende sein Liga­spiel schon gewonnen und hoffte nun auf Schüt­zen­hilfe, um den Auf­stieg schon vor­zeitig per­fekt zu machen. Also traf man sich privat zum Fuß­ball­schauen – am Ende stieg Lei­cester City tat­säch­lich auf, die Spieler ließen den Emo­tionen freien Lauf.

Schlag­zeile des Monats:
Sami Hyypiä bei Lever­kusen ent­lassen“
In der Saison 2013/2014 lief es für Bayer Lever­kusen lange Zeit gut, in der Hin­runde war man erster Bayern-Ver­folger. Der stoi­sche Finne an der Sei­ten­linie hatte einen guten Draht zur Mann­schaft, die Ergeb­nisse stimmten. Dann kam der Ein­bruch, trotzdem lag man nach der Hin­runde noch gesi­chert auch Platz 2. Als aber in zwölf Spielen nur ein Sieg geholt wurde und die Qua­li­fi­ka­tion für die Cham­pions-League in Gefahr geriet, trennte man sich von Hyypiä. Der Nach­folger hieß Sascha Lewan­dowski, einst Teil des Trainer-Duos mit Hyypiä.