Fener­bahçe Istanbul – Bes­iktas Istanbul 2:1, Köln: Mün­gers­dorfer Sta­dion, 5. August 2007, 38 000 Zuschauer

Der Aus­tra­gungsort Köln war als Remi­nis­zenz an die vielen Anhänger in Deutsch­land zu ver­stehen. Die Türken füllten die Tri­bünen zwar nicht voll­ständig, der eupho­ri­schen Stim­mung tat das aber keinen Abbruch. Als Fener durch ein Tor von de Souza früh in Füh­rung ging, explo­dierte die gelb-schwarze Sta­di­onhälfte.

Sechs Minuten später glich Bobo aus, was für ohren­be­täu­benden Lärm auf der Gegen­seite sorgte. Die Durch­sage, dass das Abfa­ckeln von Pyro­feu­er­werk nicht erlaubt sei, über­hörten die Fans geflis­sent­lich.

Natio­nal­trainer Fatih Terim stand der­weil eben­falls unter Dampf, als Co-Kom­men­tator und Ket­ten­rau­cher. Die zweite Halb­zeit zuckelte gera­de­wegs auf die Ver­län­ge­rung zu, da sorgte Mateja Kezman für die Ent­schei­dung (85.).

Eine Stunde nach dem Spiel kam noch einmal etwas Hektik auf: Die Fans drän­gelten zu den Kassen. Erst jetzt gab es das Geld der auf­lad­baren Karte zurück, die im Sta­dion für bar­geld­losen Ver­kehr sorgte. Die Party endete mit dem glück­li­chen Schwenken von Geld­scheinen: Wieder ein Grund zum Feiern für Fener­bahçe.