Fer­nando Llo­rente
Erstes Spiel für den neuen Arbeit­geber, da will Fer­nando Llo­rente gleich mal zeigen, was er so drauf hat. Na gut“, denkt er, als der Quer­pass kommt, nicht die schwerste Übung, aber egal, wenn nachher auf dem Spiel­be­richt mein Name auf­taucht, dann ist ja alles gut. Und viel­leicht geht ja später im Spiel noch ein rich­tiges Tor, so mit Anstrengen und so. Mensch, Fer­nando, du denkst schon wieder zu viel. Kon­zen­trier dich ma… oh ver­dammt.

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Cris­tiano Ronaldo

Nie­mand ist unfehlbar, auch nicht 260-Buden-in-236-Pri­mera-Divi­sion-Spielen-Tor­ma­schine Chris­tiano Ronaldo. Das beweist der por­tu­gie­si­sche Pfau in fol­gender Szene, in der er den Ball frei­ste­hend vor der Linie unbe­rängt über das Tor gockelt. Die Chance stammt übri­gens aus seiner Zeit bei Man­chester United und erklärt, zumin­dest in Teilen, seine mise­rable Pre­mier-League-Tor­quote von mageren 84 Tör­chen in 196 Spielen.



Edgar Prib

Von der Königs­klasse hinab in die Nie­de­rungen des deut­schen Unter­hauses. Im Spit­zen­spiel der zweiten Liga gegen Ein­tracht Frank­furt schafft es Fürths Prib einst, den Ball erst in Welt­klasse-Manier über Frank­furts Keeper Nikolov zu heben, um dann einen Meter vor dem Tor die Nerven zu ver­lieren. You­tube reagiert gewohnt gna­denlos: Von awful“ und Miss of the Year“ ist da zu lesen. Mal langsam, liebe Netz­ge­meinde. Prib kickte kurz darauf den Rivalen aus Nürn­berg aus dem Pokal, dar­über hinaus stieg Fürth am Ende der Saison auf. Also alles halb so wild.

Diego Forlan
Armer Diego Forlan. 2002 für viel Geld nach Man­chester gewech­selt, konnte das Bernd-Schuster-Double die hohen Erwar­tungen nie so richtig erfüllen. Juves Keeper scheint im Freund­schafts­piel gegen Man­United vom Mit­leid ergriffen und legt dem Uru­gu­ayer den Ball generös vor die Stiefel. Turins Innen­ver­tei­diger zeigt sich nicht so gön­ner­haft und setzt ent­schlossen zum Foul des Jahres an, ver­fehlt aber knapp. Genau wie Forlan…

Fahad Khalfan
Katar, glor­rei­ches Katar, du Mut­ter­land des Fuß­balls. Tra­di­ti­ons­reiche Ver­eine, legen­däre Titel­kämpfe, rie­sige, begeis­te­rungs­fä­hige Fan­scharen, alt­mo­disch-char­mante Sta­dien, eine ein­zig­ar­tige Atmo­sphäre auf den stets aus­ver­kauften Rängen: Der Nabel der Fuß­ball­welt, ganz klar, und somit völlig zu Recht der Aus­tra­gungsort der WM 2022. Der Druck für die seit jeher spiel­starke kata­ri­sche Natio­nal­mann­schaft ist in einem derart fuß­ball­ver­rückten Land natür­lich riesig. Dem hält dann auch nicht jeder stand. Beim Stande von 1:1 der Kataris gegen Erz­ri­valen Usbe­ki­stan üben sich zunächst der usbe­ki­sche Keeper und anschlie­ßend Katars Stürmer Fahad Khalfan im Slap­stick-Impro­theater. Was Khalfan anschlie­ßend wohl denkt? Wir mut­maßen wort­wit­zelnd: D´oh(a)“. Har.