Wie so vieles im modernen Fuß­ball ist auch die Cham­pions League ein zwie­späl­tiges Ver­gnügen. Einer­seits nervt bis­weilen die auf­ge­bla­sene Insze­nie­rung mit Hymne, Anzügen und PR-Getöse. Ande­rer­seits wird nir­gends so rasanter Fuß­ball gespielt wie in der Königs­klasse. Und wo nun schon mal das Finale in Berlin statt­findet, steht auch unser Titel­thema im Zei­chen des Hen­kel­potts.

25 Spieler (na ja, ein paar Trainer und ein Schiri sind auch dabei) erzählen uns von ihrem Finale: Zidane und She­ringham, Madjer und Magath, Brdaric und Bonhof. Am 6. Juni wird nun eine neue Geschichte geschrieben. Wobei Ende April der Cham­pions-League-Pokal übri­gens schon von eher fuß­ball­lfernen Pro­mi­nenten durch Berlin getragen wurde. Als eine von ihnen (wir sagen nicht wer, das wäre unfair gegen­über Palina Rojinski) gefragt wurde, wem sie denn im Halb­fi­nale der Cham­pions League die Daumen drücke, war sie erkennbar schon mit den Teil­neh­mern über­fragt, machte aber aus der Not eine Tugend und ver­kün­dete: Ich drücke ein­fach dem Pokal beide Daumen!“ Wir natür­lich auch.

Außerdem in der neuen 11FREUNDE:

Wir gehen auf die Jagd“: Roger Schmidt über Lever­ku­sens aggres­siven Power­fuß­ball

– Zurück aus dem Idyll: Nach 34 Spiel­tagen sind Han­no­vers Ultras wieder im Sta­dion

– Inter­view des Monats: Paulo Sousa war genia­li­scher BVB-Regis­seur, jetzt trai­niert er den FC Basel

– In den Straßen von Liver­pool: Zwischen Goodison Park und Anfield Road liegen nur 900 Meter

– Money­ball im Nie­mands­land: Der FC Midtjyl­land ist das auf­re­gendste Expe­ri­ment des euro­päi­schen Fuß­balls

– u.v.m.