Der KSK Beveren war in den sieb­ziger- und acht­ziger Jahren eine große Nummer im bel­gi­schen Fuß­ball, wurde zwei Mal Meister (1979,1984), zwei Mal Pokal­sieger (1978, 1983) und sorgte sogar auf der euro­päi­schen Bühne für Furore. Im Euro­pa­pokal der Pokal­sieger schei­terte man 1979 erst im Halb­fi­nale am spä­teren Final­sieger FC Bar­ce­lona. Doch im Laufe der Jahre geriet der einst stolze Verein immer mehr in Schief­lage. Geld­nöte und interne Streits mün­deten schließ­lich in der Klub-Fusion mit dem Nach­barn Was­land zum KVRS Waas­land – SK Beveren.

Nie­der­gang und Wie­der­auf­er­ste­hung

Dieser Nie­der­gang sorgte dafür, dass zahl­reiche Fans dem eins­tigen Hei­mat­klub bel­gi­scher Natio­nal­spieler wie Jean-Marie Pfaff, Wil­fried Van Moer und Filip De Wilde den Rücken kehrten. Im Jahr 2010 war das Herz dieser Fans aus­ge­blutet und sie schöpften neue Kraft in der Idee, ein­fach einen neuen Klub in der alten Tra­di­tion ihrer Liebe KSK zu gründen: den Verein Yellow Blue SK Beveren.

Der Klub star­tete in der untersten Liga und kämpft seitdem nicht nur um Punkte, son­dern auch gegen die Wider­stände von Ver­band und Stadt, die den von Fans geführten Klub immer noch eher stief­müt­ter­lich behan­deln. 11FREUNDE-Redak­teur Alex Raack besuchte den Klub, sprach mit den Machern den Ver­eins und erfuhr, dass in ihnen noch immer ein ulti­ma­tiver Traum schlum­mert. Viel Spaß mit dem ersten Teil unserer 11FREUNDE-Euro­pa­reise:


(Video­link)

Auf der 11FREUNDE-Euro­pa­reise besu­chen wir zusammen mit Hyundai die Teil­neh­mer­länder der EM 2016 und suchen nach dem Status Quo der Fan­kultur.
Alle Infos, Artikel und eine inter­ak­tive Karte zum Road­trip fin­dest Du hier »>