Als ich ein Kind war, machte ich mit meinen Eltern oft Urlaub in der Türkei. Meis­tens fuhren wir zu Ver­wandten oder wir lagen am Strand vom Schwarzen Meer und ließen die Sonne auf unseren Bauch scheinen. Alles war anders als in meiner Hei­mat­stadt Kassel, dort, wo ich auf­ge­wachsen bin – nicht nur die Tem­pe­ra­turen.



Es ging in Ana­to­lien trotz des Lärms auf den Straßen langsam zu, die Ort­schaften und Städte waren der Gegen­ent­wurf zur Hektik, zum Fort­schritt und zur Anony­mität der west­li­chen Metro­polen. Die Leute dort waren herz­lich, gut­mütig und gast­freund­lich. Und doch blieben wir uns in jenen Jahren irgendwie fremd. Magst du Fuß­ball?“, fragten mich die alten weisen Männer, wenn ich an den Cafés vor­bei­ging und sie die Würfel auf das Tavla-Brett fallen ließen. Natür­lich“, sagte ich, ich liebe Fuß­ball.“ Und dann wollten sie wissen, ob ich Fan von Gala­ta­saray, Fener­bahce oder Bes­iktas sei. Ich ant­wor­tete auf tür­kisch: Mein Lieb­lings­verein ist Bayern Mün­chen.“ Und sie schauten mich mit großen Augen an. Wir spra­chen nicht die­selbe Sprache.

Heute bin ich 33 Jahre alt und spiele seit zwölf Jahren in der Türkei. Ich habe mich daran gewöhnt, für einige immer noch der Deut­sche“ zu sein. Es schmei­chelt mir sogar, denn in diesem Attribut schwingt viel Lob mit. Viele Türken glauben an die alten Kli­schees, daran, dass der Deut­sche immer pünkt­lich ist, Dis­zi­plin hat und hart für den Erfolg kämpft. Eigen­schaften, die sie bei mir in Erzurum, Diyarbakir, bei Malatya, in Istanbul fanden und wes­wegen sie mich nach der Saison täg­lich aus Bursa ange­rufen haben, um sich zu ver­ge­wis­sern, ob ich meinen aus­lau­fenden Ver­trag wirk­lich ver­län­gere. In all diesen Jahren habe ich so viel erlebt, Spiel­ab­brüche, fana­ti­sche Fans, die uns an die Kehle wollten, Anhänger, die den Platz stürmten, oder die sen­sa­ti­ons­gie­rige Presse, die mir noch wäh­rend des Bei­trags das Wort im Mund umdrehte. Doch ein Sai­son­fi­nale wie das letzte, habe ich noch nie erlebt. Und davon will ich hier erzählen.

Seit 1981 nur drei ver­schie­dene Meister

Agabey – Bruder, alles Gute, sagt mein Neben­mann und schaut dann zu Trainer Ertu­grul Saglam. Nun spricht nie­mand mehr. Es ist der 16. Mai 2010 und heute findet das letzte Süper-Lig-Spiel der Saison statt. Wir spielen zuhause gegen Bes­iktas Istanbul. Wir stehen auf dem zweiten Tabel­len­platz, lange Zeit waren wir Erster, doch auf der Ziel­ge­raden hat uns Fener­bahce ein­ge­holt. Nun liegen sie einen Punkt vor uns und treffen zuhause auf Trabzon, für die es um nichts mehr als einen ver­söhn­li­chen Sai­son­ab­schluss geht. Das ist die Aus­gangs­lage. Wir haben keine Chance.

Oft hört man Leute sagen, dass am Ende der Saison doch immer eine Mann­schaft aus Istanbul Meister wird. Und für den Fall, dass sich ein anderer Klub anschickt, den Titel zu erringen, würden mäch­tige Strip­pen­zieher im Hin­ter­grund und Schieds­richter im Vor­der­grund die Tabelle schon gerade rücken. Moderne Mythen! Aller­dings ist es tat­säch­lich so, dass es seit 1981 nur drei Mann­schaften gegeben hat, die Meister wurden: Gala­ta­saray, Bes­iktas und Fener­bahce. Davor gelang es nur Trab­zon­spor, diese Hege­monie zu durch­bre­chen. Seit 1956 geht das so. Sie finden, das klingt lang­weilig? Nun, es klingt nicht nur so.

Geht raus und seht: Es ist alles vor­be­reitet.“

Unser Trainer spricht ruhig, bedächtig, fast weise. Das mag ich an ihm. Er ist noch nicht lange im Trai­ner­ge­schäft, doch er nimmt schon jetzt durch seine bloße Anwe­sen­heit einen Raum für sich ein. Wir hängen an seinen Lippen. Ich bin stolz auch euch“, sagt er, ihr habt Ver­eins­ge­schichte geschrieben. Ich beglück­wün­sche euch jetzt – und ich werde euch nach dem Spiel beglück­wün­schen. Geht raus und seht: Es ist alles vor­be­reitet.“
Als wir den Rasen des Bursa-Ata­türk-Sta­dions betreten, bleibt mir die Spucke weg. Das Sta­dion ist geschmückt, rie­sige Banner hängen von den Dächern auf die Ränge hinab, Bal­lons an den Streben, das ganze Sta­dion grün-weiß. Wir umarmen uns, formen einen Kreis, alle sind da, die Ersatz­spieler, Co-Trainer, Mas­seure, Bus­fahrer. Wir sind eine große Familie. Saglam nimmt mich, seinen Kapitän, zur Seite: Ich habe den Leuten gesagt, sie sollen das Sta­dion schmü­cken, als wären wir Meister geworden. Nicht weil wir es werden, son­dern weil ihr es ver­dient habt. Ihr sollt euch fühlen wie Meister. Ich danke dir!“

Eigent­lich glaube ich in diesem Moment keine Sekunde daran, dass Fener­bahce gegen Trab­zon­spor Punkte lässt. Das Sükrü-Sara­coglu-Sta­dion in Istanbul ist seit Wochen aus­ver­kauft, auf dem Schwarz­markt werden Karten für 3000 Euro gehan­delt. Und der Verein hat bereits einen Fest­saal ange­mietet.

Kampf­szenen in Diyarbakir

Mir schießen immer wieder Szenen aus der Saison durch den Kopf. Das phä­no­me­nale 6:0 zu Hause gegen Istanbul Büyük­sehir Bele­di­ye­spor und das Rück­spiel, bei dem uns 30 000 Fans aus Bursa beglei­teten und gerade mal 1000 BB-Anhänger im Istan­buler Olym­pia­sta­dion waren. Wir ver­loren 1:2. Warum nur? Die Punkte fehlen uns jetzt. Oder dieses Aus­wärts­spiel bei Gala­ta­saray, bei dem ich kurz vor Schluss die Abseits­falle umlief und plötz­lich ohne Gegen­spieler vor Tor­wart Aykut Ercetin ein­köpfen konnte. Und was machte dieser Teu­fels­kerl Ercetin? Er riss die Arme in Hand­ball­ma­nier hoch und parierte. Es blieb beim 0:0. Danach wühlte ich mich eine Woche durch die Nächte, immer wieder suchte ich mir im Traum eine andere Ecke aus.

Dann diese schreck­li­chen Bilder aus dem groß­teils von Kurden bevöl­kerten Diyarbakir. Im Hin­spiel war es zu Aus­ein­an­der­set­zungen zwi­schen den Fans gekommen, und die Presse in Diyarbakir heizte vor dem Rück­spiel die Stim­mung richtig an. Unsere Anhänger, so viel schien klar, waren die Bösen. Und als der Ver­band Sta­di­on­ver­bote für alle Burs­aspor-Fans ver­hängte, kon­zen­trierte sich der Hass auf uns Spieler. Ich hatte Angst wie nie zuvor. Jedes Mal, wenn wir in die Nähe der Ränge kamen, hagelten Feu­er­zeuge oder Münzen, sogar kleine Steine auf uns nieder, wäh­rend unter den Dächern Knall­körper explo­dierten. In der 16. Minute bekamen wir eine Ecke zuge­spro­chen, die Poli­zisten standen mit Schutz­schil­dern um unsere Spieler herum wie römi­sche Sol­daten in der Schild­krö­ten­for­ma­tion. Sie konnten nicht ver­hin­dern, dass der Lini­en­richter im Gesicht getroffen wurde. Eine Minute später brach der Schieds­richter die Partie ab. Schlimme Szenen. Auch wenn wir durch den Sieg, der uns vom Ver­band zuge­spro­chen wurde, erst­mals Tabel­len­führer waren, ver­drängte ich dieses Spiel ganz schnell – ich wollte eigent­lich nie mehr dran denken.


Was mir in diesen Sekunden vor dem Spiel gegen Bes­iktas Mut macht, sind die Erin­ne­rungen an das Rück­spiel bei Fener­bahce. Wir standen vor der Begeg­nung auf dem dritten Tabel­len­platz und wussten, dass wir durch eine Nie­der­lage den Anschluss an die Spit­zen­gruppe ver­lieren würden. Wir waren also hoch­mo­ti­viert – doch ehe wir uns ver­sahen, stand es schon 0:2. Zu allem Über­fluss ver­letzte ich mich bei einem Kopf­ball­duell an der Schläfe, das Blut tropfte auf mein Trikot. Ich wurde sofort von unserem Mann­schafts­arzt getackert. Immerhin machten wir in der ersten Hälfte noch das 1:2. Auf einmal spürte ich wieder einen Schmerz am Kopf, dieses Mal strömte ein roter Was­ser­fall über meine rechte Wange. Ich dachte nur: Ver­dammt, die Wunde ist auf­ge­platzt. Doch als ich draußen war, erklärte mir unser Arzt, dass ich eine neue Wunde direkt auf der Kopf­mitte hätte. Später sah ich im Fern­sehen, dass mich mein Gegen­spieler im Zwei­kampf mit seinen Stollen auf dem Kopf getroffen hatte. Ich bekam einen wei­teren Ver­band, ich sah aus wie ein Turban tra­gender Sultan im Kampf um Leben und Tod.

Doch mein Durch­halten zahlte sich aus, in der 85. Minute machte Ozan Ipek mit einem indi­rekten Frei­stoß im Straf­raum das 2:2. Und dann ging alles so rasend schnell: Unser Keeper faus­tete einen Ball aus dem Straf­raum, über Köpfe im Mit­tel­feld sprang dieser auf den schnellen Volkan Sen, der die Linie ent­lang flitzte wie Speedy Gon­zales. Keine Ahnung, wo der die Kraft her­nahm, er hängte sie jeden­falls alle ab. Der kurze Blick, der flache Pass und in der Mitte schob wieder Ozan Ipek ein. 3:2! Bei Fener, in der gelben Hölle! Ich legte mich auf den Rasen und spürte, wie mein Kopf pochte.

Auf Bursa liegt die Hoff­nung eines ganzen Landes

Zuvor hatte ich kei­nerlei Schmerzen ver­spürt, ich schüt­tete ein­fach zu viel Adre­nalin aus. Doch nun hatte ich das Gefühl, mein Schädel würde im nächsten Moment explo­dieren. Ich bekam Schmerz­mittel, Eis. Als ich am nächsten Tag die Zei­tungen auf­schlug, grinste ich. Überall hatten sie Fotos von meinem blut­durch­tränkten Turban abge­bildet. Drunter schrieben sie: So sehen Meister aus.“ Die Türken lieben solche Geschichten, und des­halb druckten einige Ver­rückte Pla­kate von den Fotos und hängten sie im Zen­trum von Bursa aus.

In diesen Tagen ver­än­derte sich vieles. Ich kannte die gie­rige Presse ja schon aus meiner Zeit bei Gala­ta­saray, wo ich ein Jahr gespielt habe. An einem Tag warst du dort der König der Türkei, am nächsten der Idiot, den sie am liebsten aus der Stadt jagen würden. Dabei ist es oft ganz egal, wie du spielst, es kommt nur auf die Zahlen an, auf Ergeb­nisse und Tabel­len­plätze. Mit­unter stehen bei Trai­nings­ein­heiten der Klubs mehr als 5000 Leute am Zaun, dazu 30 bis 40 Fern­seh­teams. Zu uns ver­irrten sich in den letzten Spiel­zeiten, als wir Drei­zehnter und Sechster wurden, ein oder zwei lokale Sender und 20 bis 30 Zuschauer. Vor vier Jahren spielten wir ja noch in der zweiten Liga, da konnte man die Gäste an einer Hand abzählen. Nun aber hing mein Gesicht in der Stadt überall, die Fans der ana­to­li­schen Ver­eine wünschten uns Glück, täg­lich tru­delten Faxe und Emails aus den ver­las­sensten Ort­schaften oder von anderen Ver­einen ein. Nach dem Tri­umph bei Fener­bahce war es, als läge die Hoff­nung eines ganzen Landes auf uns.

Dann gerät ihr Motor ins Sto­cken“

Das ist also richtig hef­tiger Druck, dachte ich damals. Und natür­lich ver­suchten die Istan­buler Klubs das aus­zu­nutzen. Der Bra­si­lianer Alex, Kapitän von Fener­bahce, fand Gefallen an einer abge­han­genen Auto­bahn­me­ta­pher. Er sagte stets: Die Burs­aspor-Elf sieht uns doch schon im Rück­spiegel näher­kommen, wir werden schneller, schneller, und dann gerät ihr Motor ins Sto­cken.“ Wir reagierten nie auf solche Sti­che­leien. Ein Ver­dienst unseres Trai­ners und der älteren Spieler. Anders als viel­leicht in Deutsch­land, hat das Wort der Älteren in der Türkei ein unsagbar großes Gewicht. Die Jün­geren nennen den Älteren nicht beim Namen, sie nennen ihn abi oder agabey, das heißt Bruder. Und der Trainer ist hoca, der Lehrer, der Mentor. Einige sagen viel­leicht, dass eine solche Hier­ar­chie nicht gut sei. Ich glaube, sie war der Schüssel für unseren Erfolg, dafür, dass wir am Boden blieben.


16. Mai 2010, 19.23 Uhr. Der letzte Spieltag läuft seit 23 Minuten. Plötz­lich explo­diert das Sta­dion. Wir ahnen, dass Trabzon ein Tor gemacht hat – es läuft traum­haft, denn mit dem nächsten Angriff gehen wir selbst mit 1:0 in Füh­rung, und kurz vor der Halb­zeit fällt das 2:0 durch ein Eigentor von Bes­iktas’ Ibrahim Toraman. In der Kabine sind wir außer uns vor Freude. Komm runter, komm runter“, sage ich mir. Und die Ernüch­te­rung folgt: Fener hatte bereits früh das 1:0 mar­kiert, der Jubel auf den Tri­bünen galt Trab­zons Aus­gleichstor. Fener wird sicher noch ein Tor machen, denke ich.

Irgend­wann, so um die 70. Minute herum, wird es ruhiger im Sta­dion. Plötz­lich ist es so still wie bei einem Ama­teur­spiel, man kann ver­ein­zelt Rufe hören. Gespens­tisch. Ver­dammt, Fener hat das 2:1 gemacht, schießt es mir durch den Kopf. Noch zehn Minuten, denk an was anderes, kon­zen­triere dich auf dieses Spiel, Ömer! Ich blicke fra­gend meinen Trainer an, doch er schaut weg. Keine Ansage zum Ergebnis in Istanbul, das war vor dem Spiel seine Anord­nung. Der Ball rollt ins Sei­tenaus, ich schaue auf die Tri­büne und sehe die Men­schen gebannt an Radio­ge­räten lau­schen. Unser Spiel ist Neben­sache. Noch mal ein Blick, ein kleiner Junge sieht mich, winkt und hebt die Zei­ge­finger seiner rechten und linken Hand. Zwi­schen Fener­bahce und Trab­zon­spor steht es immer noch 1:1. Mein ganzer Körper vibriert. Noch drei Minuten, da macht Ugur Ince­mann den Anschluss­treffer. Ruhig bleiben, Jungs!

Fener ver­waltet das Unent­schieden – Bursa ist Meister


Der Pfiff halt durchs Sta­dion. Unser Spiel ist ein paar Minuten vor der Partie in Istanbul beendet. Was dort in jenen Minuten pas­siert, erfahre ich erst später. Als unser Spiel abge­pfiffen wird, ver­kündet der Sta­di­on­spre­cher im Istan­buler Sükrü-Sara­coglu-Sta­dion das ver­meint­liche End­ergebnis aus Bursa: 2:2. Warum, weiß ich bis heute nicht. Bei diesem Spiel­stand wäre also Fener­bahce Meister. Die Fener-Fans drehen durch und die Elf ver­waltet die letzten Minuten ihr Unent­schieden. Der Ball wird mit­unter aus der geg­ne­ri­schen Hälfte zum eigenen Tor­wart gepasst.

Bei uns im Sta­dion blo­cken wir die Jour­na­listen ab. Wir stehen im Mit­tel­kreis ohne Radio, nur unser Prä­si­dent Ibrahim Yazici hat eine Tele­fon­ver­bin­dung nach Istanbul. Dann reißt er die Arme hoch. Dann Jubel. Dann Chaos. In Bursa drängen die Men­schen auf die Straßen, im Sta­dion stürmen sie den Rasen. Ich erklimme die Tri­büne, suche meine Frau und meinen vier­jäh­rigen Sohn, der dort im grün-weißen Trikot sitzt und der wie jedes Spiel darauf wartet, dass ich ihn abhole und mit vor die Kurve nehme. Dieses Mal ist aber kein Durch­kommen, überall Men­schen, fre­ne­tisch fei­ernde Fans, mit­ten­drin Reporter, die ver­su­chen, Wort­fetzen als Exklu­siv­in­ter­views zu ver­kaufen. Ich bringe meinen Sohn und meine Frau in Sicher­heit. Dann flüchte ich in die Kabine und schließe die Tür.

Bren­nende Sitz­plätze, tobende Fans


Zur glei­chen Zeit in Istanbul, im Sta­dion: Auch hier rennen die Men­schen aufs Spiel­feld, die Spieler geben Inter­views im Glauben, Meister zu sein. Sie lächeln. Der Bos­porus lächelt wie jedes Jahr. Und dann der Schock: Der Sta­di­on­spre­cher hat das fal­sche Ergebnis durch­ge­sagt. Es ver­gehen nur wenige Minuten, schon brennen die Sitz­plätze. Die Feu­er­wehr rückt an. Ein Sta­dion in rasender Wut. Tobende Fans, ent­täuschte Men­schen, denen ihr Prä­si­dent vor der Saison mit hei­ligem Ernst ver­spro­chen hatte Wir werden nun dreimal in Folge Meister“, und der nun – so war es jeden­falls in der Presse zu lesen – seinen Sta­di­on­spre­cher ver­prü­gelt.

Ich sitze immer noch in der Kabine und habe Angst. Angst davor, dass alles ein Miss­ver­ständnis war, dass Fener in der Nach­spiel­zeit ein Tor gemacht hat, das die Kom­men­ta­toren unter­schlugen. Dann kommen meine Mit­spieler. Schließ­lich mein Trainer. Er sagt: Ich bin stolz auf euch!“

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Ömer Erdogan, 33, spielte lange Zeit für den FSC Loh­felden,
1997 wech­selte der gebür­tige Kas­selaner zum FC St. Pauli. Seit 1998
bestritt Erdogan über 350 Pflicht­spiele für Erzu­rum­spor, Gala­ta­saray, Malat­yaspor, Diyarba­k­ir­spor und Burs­aspor.