Donald Trump heißt eigent­lich Donald Drumpf. Und Breel Embolo heißt eigent­lich Breel Donald Embolo. Hat natür­lich nichts mit­ein­ander zu tun, aber Fun Facts sind ein Bonbon für jeden Tre­sen­dis­kurs, und Tresen gehören nun mal zum Fuß­ball wie dieser an die Füße von Breel Donald Embolo. Denn der 19-jäh­rige Schweizer stellt damit Fabel­haftes an.

Die Men­schen lieben es, dass da jemand nicht scha­blo­nen­mäßig spielt“, sagte einst Basels Prä­si­dent Bern­hard Heusler. Gar eine Welt­kar­riere“ traut ihm sein ehe­ma­liger Sturm­partner Marco Streller zu. Ins Schwärmen geraten sie, weil Embolo über ein für sein Alter erstaun­li­ches Kom­plett­paket ver­fügt. Es ist eine Art All-inclu­sive-Angebot, nur dass sie auf Schalke hoffen, dass die damit sonst oft ver­bun­dene Ent­täu­schung (Hotel­büffet!) bit­te­schön aus­bleiben möge. 

Groß, robust und durch­set­zungs­fähig

Groß ist er, dazu robust und durch­set­zungs­fähig, er strei­chelt den Ball wie seine Freundin und ist schnell wie ein Flü­gel­spieler. In Basel wich er des­halb oft auf die Außen aus, auf Schalke könnte Embolo im Sturm­zen­trum das Ende der Hun­telaar-Ära ein­läuten. 

Abseits des Platzes gilt Embolo als auf­ge­räumter Typ. Eine Aus­bil­dung zum Kauf­mann hat er abge­schlossen, die 30 Mil­lionen Euro, die Wolfs­burg im Winter bot, sei er aus seiner Sicht nicht wert. Viel­leicht hat Schalke ja des­halb nur knapp 25 Mil­lionen Euro – ver­eins­ei­genen Ablö­sere­kord – an den FC Basel für Embolo abge­drückt. Aber was heißt eigent­lich nur“.