Seite 3: „Ich werde sowieso ausweichen..“

Was geht mit Hertha noch?
Wenn wir wirk­lich noch mal angreifen wollen, müssen wir eine kleine Serie starten. Das wissen wir auch. Bis zum Sai­son­ende stehen noch Spiele an, die wir auf jeden Fall gewinnen können – wenn wir da alles rein­hauen. Es ist noch was drin. Wie viel, das wird man am Ende sehen.

Weil ein intel­li­genter Spieler wie Sie auch ein paar unan­ge­nehme Fragen ver­tragen kann…
… ich werde sowieso aus­wei­chen (schmun­zelt).

Wie weit hängt Ihre per­sön­liche Kar­rie­re­pla­nung vom Abschneiden des Ver­eins ab?
Gut for­mu­liert. Ich bin keiner, der nach einem guten Spiel sagt, dass er jetzt für irgend­einen Welt­verein spielen muss. Aber ich sehe mich nach einer schlechten Leis­tung auch nicht gleich als Zweit­li­ga­spieler. So bin ich nicht. Ich ver­suche nicht, mich irgend­wohin zu denken. Ich ver­suche, kon­stant meine Leis­tung zu bringen. Nach der Saison setze ich mich hin und ziehe ein Fazit, und dann wird man sehen. Wir haben jetzt eine wich­tige Phase mit Hertha. Das zählt.

Mit wem ziehen Sie Bilanz?
Vor allem mit mir selbst. Wie viel Pro­zent von meinem Poten­zial ich abge­rufen habe, das kann ich schon ganz gut ein­schätzen. Wo ich aber im Gesamt­ver­gleich zu anderen Spie­lern stehe, das ist schon schwie­riger. Das mache ich eher mit meinem Berater. Ich habe ein gutes Ver­hältnis zu ihm, des­halb sagt er mir auch ehr­lich die Mei­nung. Und für per­sön­liche Sachen stehen natür­lich meine Eltern bereit. Aber ob ich fuß­bal­le­risch einen Schritt nach vorne gemacht habe oder nicht – ich glaube, mit der Ein­schät­zung wäre die Mama dann doch ein biss­chen über­for­dert (lacht).