Seite 2: „Wir wohnen im gleichen Hotel“

Fliegen Sie mit der Mann­schaft?
Ja, und nicht nur das: Wir wohnen sogar im glei­chen Hotel. Das ist für mich das Schönste, was es gibt! Ich hoffe, dass ich auch das Abschluss­trai­ning sehen darf.

Dürfen Sie wäh­rend des Spiels singen?
Das weiß ich noch gar nicht, ich hoffe schon. Mein Traum wäre es, direkt neben den Spie­lern am Spiel­feld zu sitzen. Es ist ja sonst keiner da.

Sind Sie der ein­zige Fan des Ver­eins, der nach Buda­pest fliegt?
Unmit­telbar nach der Aus­lo­sung haben 13 wei­tere Fans ihre Flüge gebucht. Das hat jeden von ihnen 200 Euro gekostet. Als sie erfahren haben, dass sie nicht ins Sta­dion dürfen, waren sie zuerst sauer, denn eine Stor­nie­rung wäre zu teuer geworden. Jetzt wollen sie das Spiel zusammen mit den aus­ge­schlos­senen unga­ri­schen Fans in Buda­pest gucken.

Die Go Ahead Eagles sind in der ver­gan­genen Saison aus der hol­län­di­schen ersten Liga abge­stiegen, dürfen aber inter­na­tional spielen. Wieso?
Es ist ver­rückt! Wir haben die Fair-Play-Wer­tung der Uefa gewonnen, des­halb ist es ver­dient.

Glauben Sie daran, dass es im Juli noch wei­tere Aus­wärts­fahrten in Europa geben wird?
Ich habe meiner Frau schon das Ergebnis vor­her­ge­sagt: 2:0 gewinnen wir daheim. Und in Buda­pest bringen wir das über die Zeit.

Und dann?
In der zweiten Qua­li­fi­ka­ti­ons­runde käme der Gegner aus Malta oder Bos­nien-Her­ze­go­wina. Da fahre ich auf jeden Fall auch mit, denn durch den Gewinn der Reise nach Ungarn habe ich ja Geld gespart.