Herr Weiß, wie geht es Ihnen heute?
Es geht so.

Kater?
(Lacht.) Schon ein biss­chen…

Wie ging es ges­tern nach dem legen­dären Sieg noch weiter?
Erst haben wir noch in der Kabine gefeiert, dann sind wir mit dem Bus zum Feu­er­wehr­fest gefahren und haben da richtig Stim­mung gemacht. Wir wurden super emp­fangen, die Blas­ka­pelle hat schon gespielt als wir aus dem Bus aus­ge­stiegen sind. Ich glaube das ganze Dorf war da. Da ging es ganz schön rund – richtig geile Stim­mung.

Wie viele Runden mussten Sie geben?
Ich bin über­ra­schen­der­weise immer ein­ge­laden worden. Und natür­lich haben wir den Pokal noch ein, zwei Mal geleert.

Heute geht die Party weiter bei der Hoch­zeit Ihres Tor­hü­ters Chris­tian Zech.
Genau, da werden wir Spa­lier stehen. Davon weiß unser Capi­tano aber natür­lich noch nichts. Danach treffen wir uns noch am Sport­heim und bespre­chen das nächste Spiel. Morgen geht es schließ­lich schon weiter.

Sie spielen ja noch um den Auf­stieg…
Wir sind fünf Punkte vorn und brau­chen noch einen.

Klappt das?
Na sicher! Am Samstag wird es aller­dings hart. Wir spielen gegen unsere Rivalen aus Hof­herrn­weiler, die haben eine sehr gute Serie gestartet und wir sind natür­lich nicht ganz so aus­ge­ruht. Aber ich gehe fest davon aus, dass wir auf­steigen werden!

Sie sind durch Ihren Drei­er­pack jetzt richtig berühmt geworden, oder?
Ich gehe mal davon aus, dass die meisten im Dorf mich auch schon vorher kannten. Alle haben mir gra­tu­liert, das war schon sehr schön.

Ihr Trainer Helmut Die­terle ist 1998/99 bereits gegen die Stutt­garter Kickers in der ersten Pokal­runde raus­ge­flogen. Der hat sich doch sicher richtig über Ihre Revanche gefreut?
Der Trainer hat gesagt, das wird er nie­mals ver­gessen. Es freut mich, dass ich ihm das bescheren konnte.