Seite 3: Ryan Babel auf der Suche nach Beef

Rappen is mei Hobby!“ Ryan Babel sagte gleich, was Sache ist. Beson­ders ulkig klingt der hol­län­di­sche Rap, weil der Gangster-Rapper des nie­der­län­di­schen Fuß­balls seine Lines gerne mit Mother­fu­cker“ und anderen Rap-Obli­ga­tionen gar­nierte. Ein teurer Arm­band-Chro­no­graph durfte natür­lich auch nicht fehlen: Ick heb nette newi Clocki“, wies Babel noch dezent darauf hin, dass sein Zeit­mess­gerät mehr als eine her­kömm­liche Flik-Flak-Uhr gekostet hat – das ist Under­state­ment. Also auf­passen, Defen­siv­li­nien dieser Erde, wenn ihr den fucking Ball“ nicht abgebt, seid sicher, dass euch Ryan Babel in die Beene treet.“

 

Sik­idim, Ümit Davala

Einst wurde er als Bremer Außen­ver­tei­diger von den Werder-Fans mit Yalla! Yalla! Yalla! Ümit Davala!“-Sprechchören über das Feld geschrien. Als Davala nach seinem Kar­rie­re­ende sich selbst im Sprech­ge­sang ver­suchte, brachte er immerhin ein Album raus, das sich in der Türkei 100.000 mal ver­kaufte. Den­noch kehrte er dem Rap-Game nach dem Album den Rücken zu und hängte das Mic an den Nagel. In seinem Musik­video saß er im Sta­dion und rappte offen­sicht­lich über die Liebe. Er wirkte dabei ein wenig wie der Tarkan der Rap­musik. Sik­idim!

 

Chris­tian Pander aka Funky Pee

Das ist meine Story“, rappte Funky Pee noch zu Schalker Zeiten seine Lebens­beichte in den Pop­filter. Das Bein wieder heile, die Stutzen überm Knie. Ihr wisst wer es ist, es ist funky Pee!“ Er hätte den Track, in dem es haupt­säch­lich um seine Ver­let­zungs­an­fäl­lig­keit geht, auch Jahre später noch ver­tonen können, denn so schnell hat sich das Blatt dann leider doch nicht gedreht“. Das Ver­let­zungs­pech blieb Funky Pee“ treu, doch zum Glück hat Pander da noch seine Rap-Fans: Diese üben sich auf You­Tube noch heute in Empa­thie mit dem Pech­vogel: Isch hab geweint.“ Man muss die Men­schen da abholen, wo sie sind.