Mem­phis Depay – Fall Back“

Seitdem es für den hol­län­di­schen Natio­nal­spieler bei Olym­pique Lyon mit deut­lich mehr Ein­sätzen als in Man­chester spie­le­risch wieder läuft, boomt auch sein Rap-Game: Nach einigen Free­styles und einem fast zehn Mil­lionen Mal ange­klickten Musik­video zu Depays erster Single No Love“, in der es übri­gens nicht um seine Bezie­hung zu Louis van Gaal und José Mour­inho geht, ist ges­tern Fall Back“ erschienen. Wir hoffen sehr, dass der Titel nicht auf ein even­tu­elles Ziehen der Kauf­op­tion sei­tens Man­U­nited bezogen ist.


Prin$$ Boateng – Bella Vita“

I’ma tell you how I feel, no deal / Cause I’ve always been a player in the field.“ Wow, wow, wow! Wer spittet denn da solche derben Fuß­ball-Rap-Ana­lo­gien? Es ist Kevin Prince Boateng, der mit viel Bling-Bling drum­herum immer wieder in weißer Hose und weit auf­ge­ris­sener Jacke in irgend­einer gott­ver­las­senen Wüste steht und genauso albern wie echte Rapper mit den Händen fuch­telt. Viel­leicht eine Meta­pher für den mate­riell rei­chen aber geistig kargen modernen Fuß­baller? Oder eine Bewer­bung für einen Spit­zen­klub in Katar?


David Alaba – Sag mein Namen“

Auch der öster­rei­chi­sche MC David Alaba aka DA27 beweist mit Sag mein Namen“ ein ebenso gutes Gefühl für Flow und Beat wie für die deut­sche Gram­matik. Hört man den Song, fragt man sich aller­dings auch, ob Alaba über­haupt gesang­lich betei­ligt ist, so sehr geht seine Stimme in mecha­ni­schen Auto­tune-Klängen unter. Viel­leicht ist es besser so.