Guido Burg­staller

Ein Name wie ein Schweins­braten-All-you-can-eat in einer holz­ver­tä­felten Wirt­schaft, ein Bewe­gungs­ap­parat wie einst Bern­hardt Winkler und ein Siegtor wie aus dem Lehr­buch Sieg­treffer über die Linie würgen für Dum­mies“: Wir haben uns ein wenig in Schalkes Neu­zu­gang Guido Burg­staller ver­liebt. Stellt sich nur die Frage, ob Burg­staller eher den Weg der Hami Man­diralis und Edi Glie­ders geht, oder ob er sich in die Schalker Geschichte mar­tin­maxt. Das Poten­tial hat er zu beidem, wir warten mal ab und krit­zeln uns so lange ein paar königs­blaue Herz­chen in den Block. 

Lukas Hra­decky

Was heißt Jagut, äh“ eigent­lich auf Fin­nisch? Fragen wir Frank­furts Keeper Lukas Hra­decky, dessen Arbeitstag sich ganz gut unter diesem Motto zusam­men­fassen lässt. In der zweiten Minute rutschte der Tor­wart aus, als er einen langen Pass abfangen wollte, und hielt den Ball anschlie­ßend mit der Hand fest. Dum­mer­weise knapp zwei Meter vor dem Straf­raum. Die Folge war einer­seits der zweit­schnellste Platz­ver­weis der Liga­ge­schichte, ande­rer­seits die frühe Ein­sicht, dass in Leipzig mit einem Mann weniger nicht viel würde zu holen sein, zumal der fol­gende Frei­stoß direkt zum 0:1 führte. Jagut, äh.

Jaroslav Drobny

Eben­falls einen eher gebrauchten Tag erwischte Bre­mens Keeper Jaroslav Drobny, der nach einem Tritt an Marco Reus noch in der ersten Halb­zeit vom Platz flog. Ein Tritt übri­gens, den Drobny vor nicht allzu langer Zeit in gewisser Weise ankün­digte, als er bei Werder-TV“ auf die Frage Gegentor oder Not­bremse“ stil­si­cher ant­wor­tete: Not­bremse. Brr­raaaatz“. Über das neu gelernte, durchaus pas­sende Wort für einen Tritt freuen wir uns dann, sobald wir auf­ge­hört haben, uns Gedanken um… 

Marco Reus

zu machen, dessen Enkel wahr­schein­lich noch eine Narbe von Drobnys Tritt auf der Hüfte tragen werden. Reus konnte zwar wei­ter­spielen, wir fragen hier in der Redak­tion aber trotzdem schonmal rum, ob jemand nicht viel­leicht eine Spen­der­hüfte übrig hat. 

Serge Gnabry

Es ist ein Klas­siker in der 11FREUNDE-Redak­tion: Chef, heute geht es leider nicht, mir ist übel“ ran­giert in der ewigen Top-Ten der Aus­reden irgendwo zwi­schen Der Gas­zähler wird abge­lesen“, Mein Hund ist krank. Doch, na klar habe ich einen, schon immer“ und Die Oma ist gestorben. Ja, schon wieder“. Auch Wer­ders Serge Gnabry bemühte die gute, alte Übel­keit, als er sich nach nur 27 Minuten aus­wech­seln ließ. Viel­leicht ahnte er aber auch ein­fach schon den auf­zie­henden Drobny-Tritt und ihm wurde wirk­lich übel, wer weiß.

Alex­ander Isak

Und zack: Borussia Dort­mund hat das nächste Super­ta­lent ver­pflichtet, von AIK Solna kommt der erst 17-Jäh­rige Alex­ander Isak, den unter anderem Real Madrid unbe­dingt haben wollte. Nach Ous­mane Dem­bele, Emre Mor, Chris­tian Pulisic, Felix Pass­lack und wie sie alle heißen, weiß der BVB mit Isak nun also das nächste Wun­der­kind in seinen Reihen. Damit sollte zumin­dest die A‑Ju­gend-Meis­ter­schaft in diesem Jahr drin sein. Glück­wunsch dazu.