TORE: Am 27. Spieltag der Fuß­ball-Bun­des­liga wurden 27 Tore erzielt, was einem Schnitt von drei Tref­fern pro Spiel ent­spricht. Einen Drei­er­pack schnürte Mladen Petric vom Ham­burger SV, dop­pelt erfolg­reich waren Sandro Wagner von Werder Bremen und Theo­fanis Gekas von Ein­tracht Frank­furt. Die Tor­jä­ger­liste führt der Münchner Mario Gomez mit 19 Tref­fern an, an zweiter Stelle folgt Papiss Cissé vom SC Frei­burg mit 18 Toren, die jeweils ein Tor im direkten Duell gegen­ein­ander erzielten.


ZUSCHAUER: 424.374 Zuschauer ver­folgten die Spiele der 27. Runde in den Sta­dien. Daraus ergibt sich ein Schnitt von 47.153, der deut­lich über dem Sai­son­mittel von 42.059 Zuschauern liegt. Aus­ver­kauft“ mel­deten die Sta­di­on­spre­cher in den Arenen in Dort­mund (80.720 gegen Mainz), Ham­burg (57.000 gegen Köln), Frank­furt (50.500 gegen St. Pauli), Nürn­berg (48.548 gegen Bremen), Frei­burg (24.000 gegen Mün­chen) und Lever­kusen (30.210 gegen Schalke). Der Gesamt­be­such stieg auf 10.220.39 Zuschauer.

ELF­METER: Der Frank­furter Theo­fanis Gekas, Zé Roberto vom Ham­burger SV und zweimal Sandro Wagner von Werder Bremen waren gegen die Tor­hüter vom Punkt erfolg­reich. Papiss Cissé verlor das Duell gegen Bayern-Keeper Thomas Kraft, Nuri Sahin von Borussia Dort­mund schei­terte am Mainzer Tor­hüter Chris­tian Wetklo. Im Duell Tor­wart gegen Schütze steht es somit 22:41.

PECH­VOGEL: Pech­vogel des Spiel­tags ist der Keeper von Borussia Mön­chen­glad­bach Logan Bailly, der einen Eck­ball von Chris­tian Tif­fert ins eigene Netz faus­tete. Ins­ge­samt gab es in der lau­fenden Spiel­zeit 19 Eigen­tore.

REKORD: Der Ham­burger Zé Roberto absol­vierte am Sams­tag­nach­mittag sein 330. Bun­des­li­ga­spiel. Damit ist Zé Roberto der aus­län­di­sche Spieler, der mit Sergej Bar­barez zusammen die meisten Spiele in der Bun­des­liga auf dem Konto hat. Der 91-fache bra­si­lia­ni­sche Natio­nal­spieler lief vier Jahre im Dress von Bayer Lever­kusen auf, spielte ins­ge­samt sechs Spiel­zeiten bei Bayern Mün­chen, bevor er vor zwei Jahren zum HSV wech­selte. Ins­ge­samt schoss er 37 Tore und berei­tete 82 Treffer vor.

HEIM­SCHWÄCHE: Neun Heim­pleiten in einer Saison musste Borussia Mön­chen­glad­bach erst einmal in der Ver­eins­his­torie hin­nehmen. In der Spiel­zeit 1998/99 ver­loren die Fohlen“ nach 34 Spiel­tagen eben­falls neunmal und stiegen am Ende mit 21 Punkten sang- und klanglos ab.

DEBAKEL: Sechs Gegen­tore kas­sierte der 1. FC Köln zuletzt vor fast fünf Jahren. Damals ver­loren die Dom­städter eben­falls in Nord­deutsch­land mit 0:6 bei Werder Bremen, bei denen am 34. Spieltag 2005/2006 Miroslav Klose, Tim Borowski und Ivan Klasnic je zweimal trafen.

LIEB­LINGS­GEGNER: In 24 Spielen gegen den SC Frei­burg holte Bayern Mün­chen 17 Siege und musste nur drei Nie­der­lagen hin­nehmen. Dabei gewann der Rekord­meister die letzten elf Liga­spiele gegen die Breis­gauer, in den letzten 18 Begeg­nungen ließen sie den Frei­bur­gern nur drei Punkte. Nur in den ersten drei Heim­par­tien gelangen dem SC drei Siege mit ins­ge­samt 11:2 Toren.

ANGST­GEGNER: Am 27. März 2010 bescherte Kevin Kuranyi den Schal­kern mit einem Dop­pel­pack den ein­zigen Sieg in den letzten zehn Duellen mit Bayer Lever­kusen. Der 2:0‑Sieg der Werkself am Sonntag bedeu­tete gleich­zeitig den vierten Heim­sieg der Heynckes-Elf in Serie.

GLÜCKLOS: Der Dort­munder Nuri Sahin ver­schoss die letzten vier Straf­stöße in der Bun­des­liga in Serie. Dieses Miss­ge­schick pas­sierte erst zwei anderen Spie­lern in der höchsten deut­schen Spiel­klasse. Marko Pan­telic im Dress von Hertha BSC Berlin von Februar 2007 bis Sep­tember 2008 und Bruno Lab­badia von April 1998 bis Februar 2000 bei Bremen und Bie­le­feld unter­lagen im Duell vom Punkt eben­falls viermal in Folge.