11FREUNDE WIRD 20!

Kommt mit uns auf eine wilde Fahrt durch 20 Jahre Fuß­ball­kultur: Seit dem 23. März ist​„DAS GROSSE 11FREUNDE BUCH“ auf dem Markt, mit den besten Geschichten, den ein­drucks­vollsten Bil­dern und skur­rilsten Anek­doten aus zwei Jahr­zehnten 11FREUNDE. In unserem Jubi­lä­ums­band erwarten euch eine opu­lente Werk­schau mit unzäh­ligen unver­öf­fent­lichten Fotos, humor­vollen Essays, Inter­views und Back­s­tages-Sto­­ries aus der Redak­tion. Beson­deres Leckerli für unsere Dau­er­kar­ten­in­haber: Wenn ihr das Buch bei uns im 11FREUNDE SHOP bestellt, gibt’s ein 11FREUNDE Notiz­buch oben­drauf. Hier könnt ihr das Buch be­stellen.

Außerdem prä­sen­tieren wir euch an dieser Stelle in den kom­menden Wochen wei­tere spek­ta­ku­läre Repor­tagen, Inter­views und Bil­der­se­rien. Heute: Sylt bekommt end­lich den Bun­des­li­gisten, den die Insel ver­dient.

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Langsam erhebt sich die Sonne aus der glit­zernden Nordsee, Möwen und See­schwalben ziehen fried­lich ihre Kreise, am Strand recken Watt­würmer vor­witzig ihre Köpfe aus dem Sand. Und Gerüst­bauer Kai Micha­elsen ruft die Früh­schicht zusammen. Denn hier, im Natur­schutz­ge­biet zwi­schen Kampen und List­land, über­ragen der­zeit Bau­kräne die alten Leucht­türme. In der weit­ge­zo­genen Dünen­land­schaft ent­steht die hoch­mo­derne Gosch-Arena, die neue Heimat des FC Weiß­gold Sylt, des ambi­tio­nierten Fuß­ball­klubs der Insel.

In wenigen Jahren wird hier, auf Deutsch­lands belieb­tester Insel, end­lich Bun­des­liga gespielt. Davon ist eine finanz­kräf­tige Inves­to­ren­gruppe über­zeugt, die den Klub erst vor wenigen Monaten aus der Taufe hob und nun in die Eli­te­klasse durch­starten will, am besten ohne Umwege. So könnte etwa der Ham­burger SV seine Lizenz an die Insu­laner wei­ter­rei­chen. Anfrage ist raus“, schmun­zelt einer der Inves­toren, der Unter­nehmer Diet­fried Eberle. 

Fuß­ball auf Sylt ist nichts für Pro­le­ta­rier

Ursprüng­lich aus Schwä­bisch Hall, hat er bereits vor drei Jahren ein Feri­en­haus in Kampener Best­lage erworben. Ich bin also schon ein ganz alter Sylter!“ Stolz prä­sen­tiert er die Bau­pläne der Arena, einem Fuß­ball­tempel mit Europas größter Krim­sekt-Bar im Rund­lauf des Ober­ranges. 30 000 Sitz­plätze sind geplant. Fuß­ball auf Sylt ist nichts für Pro­le­ta­rier. Unser Publikum steht nicht“, erklärt Eberle abschätzig und weiß auch andere Bedenken gekonnt zu zer­streuen. Dass acht­zehn Qua­drat­ki­lo­meter natur­be­las­sene Dünen­land­schaft ver­sie­gelt werden, sei nun wirk­lich kein Pro­blem. Auch Watt­würmer freuen sich über guten Fuß­ball“, schmun­zelt der Mitt­fünf­ziger und nimmt uns mit auf eine kleine Spritz­tour. 

Sein Por­sche Car­rera beschleu­nigt kurz hinter Hörnum auf ange­nehme 130 Stun­den­ki­lo­meter, und Eberle gerät ein wenig ins Plau­dern. Die Bayern zu Gast bei uns auf Sylt, ein Heim­sieg und abends Party im Pony Club“, schwärmt der Machertyp, dessen medi­ter­raner Teint sicher nicht nur der Sylter Sonne zu ver­danken ist.

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Die Ultras von der Schnö­sel­szene geben richtig Gas. Im Gogärt­chen wird mit Sekt­chen vor­ge­glüht, dann geht es auf große Aus­wärts­fahrt. Heute nach Amrum, den Bau­ern­lüm­meln mal richtig Bescheid stoßen!

Per Kasch
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Die Ultras Geert-Jürgen Laden­dorf, Neid­hard Brunken und Ficus Bleeker stammen aus gut­si­tu­ierten Fami­lien. Gottlob“, schmun­zelt Brunken und knotet den Pulli neu. Den hat er gerade gekauft, mit Papas Kre­dit­karte!

Per Kasch
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Trai­nings­auf­takt beim FC Weiß­gold. Das Pro­gramm ist anspruchs­voll. Erst nach drei Sprints über 20 Meter hat Coach Brunswick ein Ein­sehen.

Per Kasch
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Genug für heute“, ruft er und hat es eilig. Es ist Whis­ky­probe in Keitum.

Per Kasch
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Investor Eberle und Prä­si­dent Teufel sind sich einig, außer wenn es um den FC Weiß­gold geht.

Per Kasch
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Eberle will schnell in die Bun­des­liga, Teufel achtet auf die Boden­haf­tung: Sind schließ­lich ein Kiez­klub in Kampen!“

Per Kasch
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Leben auf der Über­hol­spur“ ist das Motto des Prä­si­denten. Wenn es mit dem SUV durch die Dünen geht oder wenn der Flieger abhebt. Nur Pro­leten nehmen den Hin­den­burg­damm“, grinst der Entre­pre­neur.

Per Kasch
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