Lek­tion 1: Immer feste drauf!

Liebe Löwen, ich bin entsetzt, mit welchen Methoden Daniel Bierofka beim TSV 1860 beschädigt wird. Seit Monaten wird...

Gepostet von Ismaik1860 am Dienstag, 5. November 2019

Machen wir uns nichts vor: Als Lei­se­treter stehen Sie in den sozialen Netz­werken schnell auf ver­lo­renem Posten. Nur mit ordent­li­cher Laut­stärke errei­chen Sie auch die schwer­hö­rigsten Ohren hart­nä­ckiger Tra­di­tio­na­listen. Hasan Ismaik, seines Zei­chens Investor beim TSV 1860 Mün­chen, zeigt Ihnen wie es geht. Auf seiner Face­book-Prä­senz keilt der Jor­da­nier munter gegen all jene aus, die er ver­däch­tigt, seinem großen Traum von den Löwen in der Cham­pions League im Weg zu stehen. Folgen Sie seinem Bei­spiel und sparen Sie nicht an Dif­fa­mie­rungen, wenn es darum geht, Ihre Gegner bloß­zu­stellen. Die Roman­tiker der Initia­tive Pro1860“? Hin­ter­hältig“ und feige“! Die Ver­eins­füh­rung will lieber Boden­stän­dig­keit im Grün­walder Sta­dion als Luft­schlösser inklu­sive Löwenzoo in Mün­chen-Riem? Scheuen Sie sich nicht vor popu­lis­ti­schen Ver­glei­chen, spre­chen Sie es ruhig aus: Eigent­lich sollten Fuß­ball­ver­eine wie Wirt­schafts­un­ter­nehmen geleitet werden, von Profis. Bei 1860 dagegen wird der Verein wie eine Würst­chen­bude geführt.“

Lek­tion 2: Die Mit­leids­schiene

Liebe Löwen, ich habe mich aus bekannten Gründen zuletzt zurückgehalten. Dass Funktionäre des TSV 1860 mir vorgeworfen...

Gepostet von Ismaik1860 am Freitag, 30. Juni 2017

Nun, da Sie Auf­merk­sam­keit für Ihr Anliegen erregt haben, ist es an der Zeit, öffent­lich zu ent­hüllen, wem hier eigent­lich wirk­lich übel mit­ge­spielt wird. Dass Ihr Verein gerade in die Viert­klas­sig­keit abge­stürzt ist, liegt näm­lich mit­nichten an jah­re­langer Miss­wirt­schaft und sport­li­cher Fehl­pla­nung, son­dern in erster Linie an dieser ver­ma­le­deiten 50+1‑Regel, die es nun mit allen Mit­teln zu bekämpfen gilt. Halten Sie mit Ihrer Ent­täu­schung über die Dop­pel­moral dieser DFB-Heinis nicht hinter dem Berg. Berichten Sie statt­dessen dar­über, wie oft Sie auf Ihren Reisen durch die weite Welt danach gefragt werden, warum die Bun­des­liga auf Men­schen, die helfen wollen, so negativ reagiert“. Ordnen Sie Ihr Schicksal dabei ruhig ins große Ganze ein. Drü­cken Sie Ihr Bedauern aus über die trau­rigen Ent­wick­lungen im deut­schen Fuß­ball, oder besser gesagt die Hetz­jagd auf Men­schen, die ihren Ver­einen Gutes tun wollen“. 

Und ver­passen Sie an dieser Stelle nicht die Gele­gen­heit, die Ver­dienste ihrer tap­feren Mit­streiter zu wür­digen, ohne die es im Fuß­ball hier­zu­lande zap­pen­duster aus­sähe. Denn: Ohne Leute wie Kind oder Hopp würde die Bun­des­liga nur halb so viel wert sein. Sie sind genauso wichtig wie die Fan­kurve.“