Bas Dost
Mann des Wochen­endes war ganz klar Wolfs­burgs Bas Dost, der sich bei seiner Vier-Tore-Gala beim 5:4 in Lever­kusen treff­si­cherer zeigte als Boris Becker einst in einer Lon­doner Besen­kammer. Ins­be­son­dere sein Tor zum 3:0 ver­dient Beach­tung, bei dem er den Ball mit einer leichten Berüh­rung seines Außen­rists ins lange Eck hauchte. Ein Tor, so wun­der­schön, dass Das Bo noch wäh­rend der Sport­schau den Refrain seines eins­tigen Som­mer­hits Tür­lich, Tür­lich“ spontan noch in Bas, Bas, wir brau­chen Bas“ abwan­delte.

Marco Reus
Wo wir gerade beim Thema Außen­rist sind: Marco Reus Fan­tasie-Außen­ris­t­pass zum 3:2 gegen Mainz war so sen­sa­tio­nell, dass Riquardo Qua­resma gerüch­te­weise zur Pil­ger­reise nach Dort­mund auf­ge­bro­chen ist, um Reus rituell die Füße zu waschen. Es scheint, als habe Reus’ Ver­trags­ver­län­ge­rung für einen Ruck im Team des BVB gesorgt, nach seinem Außen­ris­t­pass soll nun aber nochmal nach­ver­han­delt werden. Grund: Der Außen­rist fühlt sich unter­be­zahlt.

Thomas Schaaf
Gra­tu­lieren wollen wir an dieser Stelle Thomas Schaaf, der sein 500. Bun­des­li­ga­spiel als Trainer mit 1:0 gegen Schalke gewonnen hat. Wie er übri­gens auch sein erstes Bun­des­li­ga­spiel mit 1:0 gegen Schalke gewonnen hat. Dem Gesetz der Serie nach müsste er also im Jahre 2032 sein 1000. Spiel als Trainer mit 1:0 gegen Schalke gewinnen. Wir haben bereits eine Hypo­thek auf die Redak­tion auf­ge­nommen, um das Geld darauf zu wetten. Jetzt heißt es zurück­lehnen und warten, bis der Rubel rollt.

Lucas Piazon
Der 11FREUNDE-Press­luft­hammer“ in Edel­stahl geht diese Woche an Lucas Piazon, der es mit seinem Tor zum 1:0 gegen Schalke schaffte, den viel­be­schwo­renen Gel­sen­kir­chener Granit auf­zu­bre­chen. Das freut uns nicht nur, weil wir Tore per se für die schönste Sache neben Sex, Aus­schlafen und Hack­fleisch halten, son­dern vor allem, weil uns nun Wort­spiele der Bou­le­vard-Kol­legen erspart bleiben, die Schalke-Coach Roberto Di Matteo bereits als Roberto Di Mörtel“ titu­liert hatten. Für uns Wort­spiel-afi­cio­nados ein ernst­zu­neh­mendes Ver­gehen, das wir dem Inter­na­tio­nalen Kalauer-Gerichtshof unter der Lei­tung von Dr. F. Asmussen bereits gemeldet haben.

Alban Meha
Quasi der Außen­rist des kleines Mannes ist ja der Spann. Und auch den Spann finden wir toll, denn auch damit kann man wun­der­volle Tore schießen. So wie Pader­borns Alban Meha, der einen Frei­stoß per Spann zum Sieg­treffer gegen Han­nover gna­denlos in die Maschen prü­gelte. Ein Frei­stoßtor, so sexy, dass bei Meha dem­nächst nicht mehr Pader­born son­dern Pader­porn auf dem Trikot stehen soll.