Seite 3: Der Glaube an das Gute

Dome­nico Tedesco

Genau genommen hat der Trainer von Erz­ge­birge Aue hier gar nichts zu suchen, aber wer als 31-Trai­nerfein­geist das Schluss­licht der zweiten Liga über­nimmt, zu 13 Punkten in fünf Spielen, damit von den Abstiegs­plätzen führt und gegen 1860 Mün­chen 3:0 gewinnt, der gehört hier rein. All das, wäh­rend Bun­des­li­gisten wie der Ham­burger SV oder VfL Wolfs­burg nichts­nut­zige Alt­hauer ver­pflichten. Man kann Tedesco also nur wün­schen, dass er nächstes Jahr Bun­des­liga trai­niert. In Ham­burg. Oder Wolfs­burg. Oder viel­leicht auch Aue.

Arjen Rob­beeeeeeeeen

Sieben Jahre ist es her, dass Arjen Robben sein Wun­der­vol­leytor in Man­chester schoss. Seitdem ist seine Glatze nur noch glat­ziger und sein Sprint noch sprin­tiger geworden. Und trotzdem zeigte er gegen Borussia Dort­mund, dass er für Mün­chen so unver­zichtbar ist wie das Käfer­zelt beim Okto­ber­fest. Prost!

Erwin

Es war keine ein­fache Woche für Schalkes Mas­kott­chen. Nach der Roten Karte, die er Schieds­richter Zwayer nach dem Derby ent­gegen hielt, hätte der DFB-Kon­troll- und Nicht-Witzig-Aus­schuss fast seine Knol­len­nase vor Gericht zitiert. Erwin zeigte sich am Samstag jedoch reu­mütig und reichte eine aufs Feld gewor­fene Rote Karte wohl­erzogen zurück auf die Tri­büne. Die 11FREUNDE-Redak­tion – heute ver­kleidet als Pelikan und Stirn­lap­pen­ba­si­lisk – glaubt des­halb wei­terhin an das Gute im Mas­kott­chen.