Seite 2: Mehr als eine Floskel

Und nun auch nach anderen. Es war Gardner, der zusammen mit zwei Ange­stellten des Klubs auf die Idee kam, und es war Gardner, der bei seinen Mann­schafts­kol­lege das Geld für die Sen­sory Packs“ ein­sam­melte. Darin ent­halten: Besagter Fidget-Spinner, ein Über­sichts­karte des Sta­dions, Kopf­hörer zur Geräusch­däm­mung und eine Karte, mit der ihre Inhaber den Ord­nern und Ange­stellten des Klubs auf direktem Weg ihre Hilfs­be­dürf­tig­keit signa­li­sieren können.

Die sich laut wiki­pedia“ wie folgt beschreiben lässt: Autismus tritt in der Regel vor dem dritten Lebens­jahr auf und zeigt sich in drei Berei­chen:

- Pro­blemen beim wech­sel­sei­tigen sozialen Umgang und Aus­tausch (z. B. beim Ver­ständnis und Aufbau von Bezie­hungen)
- Auf­fäl­lig­keiten bei der sprach­li­chen und non­ver­balen Kom­mu­ni­ka­tion (etwa bei Blick­kon­takt und Kör­per­sprache)
- ein­ge­schränkte Inter­essen mit sich wie­der­ho­lenden, ste­reotyp ablau­fenden Ver­hal­tens­weisen“

Nun könnte man meinen, der letzte Punkt treffe auf jeden echten Fuß­ballfan zu. Umso besser also, dass denen, die tat­säch­lich dar­unter leiden, jetzt also geholfen wird.

Noch sind es erst zehn dieser Sen­sory Packs“, von denen neun bereits einen Abnehmer gefunden haben. Ange­sichts der durch­schnitt­lich 4000 Zuschauer, die Spiel für Spiel in Old­hams Sta­dion kommen, ist das aber gar nicht mal so wenig. So oder so ein Anfang, der gemacht werden musste. Denn der Fuß­ball ist schließ­lich für alle da. Und das soll keine Floskel bleiben.

Und wer weiß, viel­leicht finden sie irgend­wann heraus, dass Bub­bleTea gegen Red­Bull hilft.