MAI

Auf­reger des Monats :
Bie­le­feld gerettet! Oder?
Am 16. Mai schien Arminia Bie­le­feld gerettet: Nachdem man sich in der zweiten Liga gerade noch in die Rele­ga­tion gerettet hatte, gewann man das Hin­spiel in Darm­stadt mit 3:1. Zuhause sollte, gerade mit drei erzielten Aus­wärts­tref­fern, eigent­lich nichts mehr schief gehen. Doch nach der regu­lären Spiel­zeit stand es tat­säch­lich 1:3 aus Bie­le­felder Sicht. In der Ver­län­ge­rung konnte man zwar das 2:3 schießen und wäre somit gerettet gewesen, in der 120. Minute fasste sich aber Elton da Costa ein Herz, schoss Darm­stadt in die zweite Liga und Bie­le­feld in die Dritt­klas­sig­keit.

Spieler des Monats:
Sergio Ramos
Schon im April wäre Segio Ramos ein heißer Anwärter auf den Spieler des Monats gewesen, schoss er doch Bayern Mün­chen im Halb­fi­nale der Cham­pions League mit einem Dop­pel­pack aus dem Wett­be­werb. Die Krö­nung folgte aber einen Monat später: Im Finale de Königs­klasse traf er mit Real auf Atle­tico Madrid, sein Verein wollte end­lich La decima“, den zehnten Tri­umph in der CL feiern. Atle­tico führte aller­dings ab der 36. Minute und schien das 1:0 auch über die Zeit zu bringen – wäre da nicht Sergio Ramos gewesen. Der köpfte in der Nach­spiel­zeit den Aus­gleich, Real legte in der Ver­län­ge­rung drei wei­tere Tore und eine Cris­tiano-Ronaldo-Bauch­muskel-Prä­sen­ta­tion oben drauf und holte den Titel.

Video des Monats:
Poldi und der See­hund
Lukas Podolski muss man ein­fach mögen. Das geht gar nicht anders. Gründe gibt es genug, einer davon ist sicher­lich dieses Video, in dem der Prinz und ein See­hund abwech­selnd einen Ball balan­cieren. Hätte man Poldi nicht irgend­wann Bescheid gesagt, dass es genug ist, würden die beiden wahr­schein­lich heute noch zusammen Ball spielen.



Schlag­zeile des Monats:

Ham­burger SV sichert Klas­sen­er­halt“
Dass die besten Zeiten des HSV vorbei sind, ist schon seit einigen Jahren klar. Doch noch nie war die Gefahr, dass die Uhr im Volks­park­sta­dion abge­schaltet wird, so groß wie in diesem Jahr. Mit hängen, würgen und vier Trai­nern ret­tete man sich auf den Rele­ga­ti­ons­rang. Am Ende reichten in den Ent­schei­dungs­spielen zwei Unent­schieden gegen Greu­ther Fürth, um die Klasse zu halten. Pierre-Michel Lasogga schoss den ent­schei­denden Treffer und pro­vo­zierte in der Folge die ganze Für­ther Bank. Und irgendwie passte es zur gesamten Saison des HSV, dass am Ende das knappste aller Ergeb­nisse rei­chen würde, um sich durch­zu­setzen.