Franck Kessié (Elfenbeinküste/​20 Jahre)
Franck Kessié debü­tierte schon im Alter von 17 Jahren für die Natio­nal­mann­schaft der Elfen­bein­küste. Kurze Zeit später ver­pflich­tete Ata­lanta Ber­gamo den defen­siven Mit­tel­feld­spieler von seinem Hei­mat­klub. Nachdem Kessié als Leih­spieler für den AC Cesena über­zeugte, kehrte er in der lau­fenden Saison nach Ber­gamo zurück und trumpft seither groß auf.

In 16 Spielen stehen für ihn schon sechs Serie-A-Treffer auf dem Konto, ein her­aus­ra­gender Wert für einen Sechser. Neben der guten Tor­quote glänzt Kessié durch seine Dribb­lings und gefähr­liche lange Bälle in die Spitze. Das alles macht ihn zu einem extrem beliebten Trans­fer­ob­jekt. Unter anderem sollen Juventus Turin und Chelsea London bereits ihre Fühler nach Kessié aus­ge­streckt haben. 

Gerüchten zu Folge möchte sich Ber­gamo den Abgang ihres Mit­tel­feld-Talents mit min­des­tens 30 Mil­lionen ver­süßen. Dieser Preis könnte mit guten Auf­tritten beim Afrika Cup noch­mals in die Höhe schnellen. Stei­ge­rungs­po­ten­tial besitzt der 20-jäh­rige noch im Zwei­kampf­ver­halten. Nichts­des­to­trotz sehen viele in ihm den legi­timen Nach­folger von Yaya Touré, der im ver­gan­genem Sep­tember offi­ziell aus dem Natio­nal­team der Ivorer zurück­trat. 


Keita Baldé (Senegal/​21 Jahre)
Der 21-jäh­rige, drib­bel­starke Flü­gel­flitzer wurde in Spa­nien, nahe der Costa Brava, geboren und schloss sich früh Bar­ce­lonas Jugend­aka­demie La Masia an. Nach einer Leihe zu einem kata­la­ni­schen Pro­vinz­klub ent­schloss sich Baldé man­gels Per­spek­tive bei Bar­ce­lona mit 16 Jahren für einen Wechsel zu Lazio Rom.

In Ita­lien gelang dem Links­außen schnell der Durch­bruch ins Pro­fi­team – bereits mit 18 Jahren zählte Baldé zur Stammelf der Römer. Nachdem er von einer Ober­schen­kel­ver­let­zung zurück­ge­worfen wurde, kämpfte sich Baldé zurück in Lazios Start­for­ma­tion. In der aktu­ellen Spiel­zeit stehen schon fünf Tore und drei Assists für Baldé zu Buche. 

Seine Spiel­weise ist ver­gleichbar mit der von Arjen Robben, Baldé zieht immer wieder von außen in die Mitte, um dort den Tor­ab­schluss zu suchen. Wobei er dabei längst noch nicht so effektiv ist wie der Hol­läner. Trotzdem bildet Baldé beim Afrika Cup gemeinsam mit Liver­pools Sadio Mané und dem abschluss­starken Moussa Sow eine extrem gefähr­liche sene­ga­le­si­sche Offen­siv­reihe.