Nico Elvedi, 20 Jahre 
Im zarten Alter von 17 Jahren debü­tierte der junge Schweizer Nico Elvedi für den FC Zürich. Mit seinen dor­tigen Leis­tungen spielte er sich schon bald in die Jugend­na­tio­nal­mann­schaften und machte auch inter­na­tional auf sich auf­merksam. Der Innen­ver­tei­diger weckte das Inter­esse von Borussia Mön­chen­glad­bach und wech­selte im Sommer 2015 im Alter von 19 Jahren für vier Mil­lionen Euro zum deut­schen Bun­des­li­gisten.

In dieser Spiel­zeit star­tete er somit in seine zweite Bun­des­liga-Saison und zählte unter Ex-Coach André Schu­bert zum Stamm­per­sonal. Der Innen­ver­tei­diger machte einen starken Ein­druck und beein­druckt vor allem durch seine Abge­brüht­heit und sein pro­fes­sio­nelles Auf­treten. Er ist kon­se­quent, ver­fügt über eine tolle Technik und eine her­vor­ra­gende Über­sicht. Mit seinen ver­ti­kalen Pässen ist er ein wich­tiger Bestand­teil im Glad­ba­cher Spiel­aufbau, auch wenn diese nicht immer an den eigenen Mann kommen.

Der Schweizer ver­fügt über ein aus­ge­zeich­netes Stel­lungs­spiel und gewinnt dank seinem kör­per­li­chen Spiel viele Zwei­kämpfe. Nico Elvedi ist poly­va­lent ein­setzbar, so spielte er schon als Innen- und Außen­ver­tei­diger, aber auch im rechten Mit­tel­feld. Ob er unter Neu-Trainer Dieter Hecking einen ähn­lich guten Stand hat, ist noch nicht absehbar. Elvedi musste sich zuletzt nach einer Becken­ver­let­zung wieder ran kämpfen. Jedoch setzt Hecking, anders als sein Vor­gänger, auf eine Vie­rer­kette, wodurch Elvedi seinen Stamm­platz in der Innen­ver­tei­di­gung ver­lieren könnte.

Der mitt­ler­weile 20-jäh­rige Schweizer hat ein enormes Poten­tial und könnte mit seinem effi­zi­enten und pro­fes­sio­nellem Auf­treten schon bald zu einem fan­tas­ti­schen Ver­tei­diger werden, doch dazu benö­tigt er Spiel­praxis. Auf dem Feld trifft Elvedi bisher noch zu oft die fal­schen Ent­schei­dungen und auch im Spiel­aufbau gibt es noch Luft nach oben. Ent­wi­ckelt er sich jedoch ähn­lich schnell weiter, könnte der Schweizer einer der besten Innen­ver­tei­diger der Bun­des­liga werden, denn die Glad­ba­cher haben mit Elvedi einen unge­schliffen Dia­manten in ihren Reihen.


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Jorge Meré, 19 Jahre
Als das Publikum in Gijóns erstem Heim­spiel des neuen Jahres mit laut­starken Rufen die Ent­las­sung von Trainer Abel­ardo Fernández for­derte und dieser anschlie­ßend zurück­trat, muss es einem Jungen ganz beson­ders geschmerzt haben: Innen­ver­tei­diger Jorge Meré, mit 19 Jahren bereits Abwehr­chef und Zukunfts­hoff­nung der Astu­rier. Unter Abel­ardo war er bereits vor drei Jahren zum Stamm­spieler der zweiten Mann­schaft auf­ge­stiegen.

Als dieser in der fol­genden Spiel­zeit zum Chef­coach der Profis ernannt wurde, nahm er den inzwi­schen 17-Jäh­rigen Meré ein­fach mit. Im ersten Jahr dau­erte es eine gewisse Zeit, bis sich der junge Innen­ver­tei­diger in den Kader spielte, doch spä­tes­tens seit dem Debüt eine Woche vor dem 18. Geburtstag star­tete er durch. Er ver­gol­dete seine Pre­mieren-Saison in der ersten Mann­schaft mit dem Auf­stieg in die Pri­mera Divi­sión und dem Titel bei der U19-Euro­pa­meis­ter­schaft im Sommer. 




Im ersten Jahr im Ober­haus war er sogleich zum Stamm­spieler auf­ge­stiegen, absol­vierte 25 Liga­spiele und hat sich nach den Abgängen einiger Stamm­kräfte inzwi­schen als Abwehr­chef eta­bliert. Vom selt­samen Fall des Meré Button“ schrieb eine Lokal­zei­tung im Dezember, als sie ihre Wahl für Spor­tings Spieler des Jahres 2016 begrün­dete und von der Erfah­ren­heit eines Erwach­senen in der Haut eines Jungen“ schwärmte. 

Da Meré auch in Puncto Stel­lungs­spiel, Zwei­kampf­stärke und mit ruhigem Aufbau über­zeugte, berief ihn Spa­niens dama­liger Natio­nal­trainer Vicente del Bosque 2016 zu einem Lehr­gang der Sel­ección im Vor­feld der EM. Das Debüt für die A‑Auswahl blieb damals zwar aus, scheint bei einer wei­teren kon­stanten Ent­wick­lung aber nur noch eine Frage der Zeit.