Seite 2: Unabsichtliches Handspiel wird nicht mehr geahndet, außer...

Unab­sicht­li­ches Hand­spiel eines Angrei­fers wird von nun an nur noch direkt vor einem Tor­er­folg oder vor einer klaren Tor­chance geahndet.
Inter­es­sant: An den Volks­hoch­schulen wird seit Kurzem der Schau­spiel-Kurs Absicht­lich unab­sicht­lich“ gelistet. Dabei wird der Frage nach­ge­gangen, wie man am Besten mit den Armen voraus auf einen Ball fällt und ihn so zum Mit­spieler bringt.

Ein Tor­hüter kann eine gelbe Karte erhalten, wenn er den Ball nach eigener Spiel­fort­set­zung direkt ein zweites Mal berührt.
Tut uns leid, Manuel Neuer. Du war­test schon so lange auf dein Solo direkt vom Abstoß weg. Die IFAB schiebt deinem Vor­haben nun nach­drück­lich einen Riegel vor. Aber Kopf, hoch! Einmal darfst du es pro­bieren, im Elf­me­ter­schießen dann erneut.

Wenn bei einem Foul­spiel auf Vor­teil ent­schieden oder der Frei­stoß schnell“ aus­ge­führt wird, gibt es nach­träg­lich keine gelbe Karte.
Sergio Ramos dreht schmun­zelnd die Stollen nach.

Ver­stößt der Tor­hüter bei einem Elf­meter gegen die Regeln ohne den Schützen ein­deutig zu beein­träch­tigen, wird dies nicht geahndet, selbst wenn der Ball ohne Ein­wir­kung des Tor­warts das Tor ver­fehlt oder den Pfosten trifft. Ein erstes Ver­gehen wird nicht mehr direkt mit einer gelben Karte geahndet, son­dern mit einer Ver­war­nung. Ver­stoßen sowohl Schütze als auch Keeper gegen die Regeln, wird nur der Schütze ver­warnt.
Ist dies das Come­back von Jerzy Dudek? Denn was heißt schon ein­deutig? Wir wün­schen uns, dass die Tor­hüter den neuen Schutz des Regel­werks aus­nutzen und sich Methoden über­legen, die Kon­zen­tra­tion des Schützen zu stören. Beim ersten Ver­such kommt der Tor­wart noch ohne gelben Karton davon, aber die Ner­vo­sität des Schützen steigt umso mehr. Wie wäre es daher mit einer roten Clowns-Nase, die man aus dem Hand­schuh zau­bert? Oder ein beherzter Tritt gegen den Pfosten? Oder man holt sich einen Ball­jungen und legt einen flotten Walzer auf die Tor-Linie hin. Haupt­sache kreativ.

Der VAR-Schieds­richter darf von nun an eine Emp­feh­lung über die zu tref­fende Ent­schei­dung geben.
Damit wäre das Pro­blem des Video-Schieds­rich­ters ja gelöst. Wir ver­la­gern die Dis­kus­sion ein­fach von zu Hause direkt in die Review-Area, in der von nun an VAR und Schieds­richter tage­lang mit­ein­ander dis­ku­tieren, wel­ches Strafmaß für die Blut­grät­sche nun das rich­tige ist.