Früher habe ich Pro Evo­lu­tion Soccer gespielt, aber mitt­ler­weile hat die FIFA-Reihe dem Spiel den Rang abge­laufen. Denn für mich ist beim Zocken Rea­lismus ein wich­tiger Spaß­faktor. Echte Teams, rea­lis­ti­sche Gra­fiken, flüs­sige Bewe­gungen, solche Dinge sind für mich wich­tiger als Spie­le­reien wie Retro-Teams oder der Hal­len­tur­nier-Modus aus FIFA 98.

Ball­ver­luste nutze ich eis­kalt aus

Ich bin auch der Mei­nung, dass man ein bes­serer FIFA-Spieler ist, wenn man selbst aktiv Fuß­ball spielt. Ich habe zum Bei­spiel einen Freund, der nahezu jeden Trick am Gamepad beherrscht, weil er aber selbst nicht aktiv spielt, fehlt ihm oft das Timing. Ein Über­steiger zur fal­schen Zeit kann töd­lich sein, denn Ball­ver­luste nutze ich meist eis­kalt aus. Das treibt ihn zur Weiß­glut.

Mein Team auf der Kon­sole ist Real Madrid, die Offen­sive ist ein­fach über­ra­gend besetzt und für meinen Spiel­stil maß­ge­schnei­dert. In der zen­tralen Defen­sive spielt Luca Modric übri­gens neben einem gewissen Tolgay Arslan. Dieser Transfer war ein­fach unver­meid­lich. Ich finde mich auch ganz gut getroffen von den Pro­gram­mie­rern, natür­lich ist der Abstand zu den Welt­klas­se­spie­lern noch groß, aber ich bin ja noch jung. Doch auch in Reals Kader würde ich noch wei­tere Ver­bes­se­rungen vor­nehmen. Vin­cent Kom­pany in der Abwehr, Dani Alves auf der Außen­bahn, dann wäre ich richtig schwer zu bezwingen.