1.
Michael Skibbe – Handy

Der Super-GAU für jeden Han­dy­fo­to­grafen: Da räkelt sich die Freundin las­zive auf der Bett­kante, man fum­melt schnell das Mobil­te­lefon aus der Tasche, um den Moment fest­zu­halten, und dann wird einem anschlie­ßend das bri­sante Bild­ma­te­rial aus dem Auto geklaut. So ist es Michael Skibbe im Jahre 2006 pas­siert. Die anschlie­ßende Erpres­sung mit 160.000 Euro schei­terte und Skibbe bekam die Funke zurück. Glück gehabt.

2.
Wayne Rooney – Unter­hose
Ent­täu­schende WM auf ganzer Linie. Nicht nur, dass die eng­li­sche Natio­nal­mann­schaft sport­lich ver­sagte, nein, sie wurde auch noch beklaut. Aus dem Hotel­zimmer Wayne Roo­neys wurden umge­rechnet 600 Euro Bar­geld, sein Trikot, die WM-Erin­ne­rungs­pla­kette und seine Unter­hose ent­wendet. Die Diebe wurden gefasst und bekamen ihre gerechte Strafe. Drei Jahre Haft und 650 Euro Geld­strafe.

3.
Chris­toph Daum – Laptop

Chris­toph Daum wird den Düs­sel­dorfer Flug­hafen so schnell nicht ver­gessen. Sein Laptop mit Trai­nings­plänen und Spie­l­er­daten war nicht mehr auf­zu­finden. Diebe mel­deten sich wenige Zeit später bei Daum und erpressten ihn. 100.000 Euro for­derten sie von Chris­toph Daum dafür, dass sie die Daten aus dem Com­puter nicht wei­ter­geben würden. Die Erpres­sung schei­terte aber.

4.
Alex­ander Frei – Kon­to­daten

Alex­ander Frei musste vor gut sechs Jahren fest­stellen, dass auf seinem Konto über 14.000 Euro fehlen. Aller­dings hatte nicht er das Geld aus­ge­geben, son­dern ein ehe­ma­liger Mit­ar­beiter des fran­zö­si­schen Erst­li­ga­clubs Stade Rennes. Dieser hatte sich das Ver­trauen des Fuß­bal­lers erschli­chen und so die Code-Nummer der Karte erfahren. Etwa 20 Mal hatte sich der Täter damit auf Freis Konto bedient.

5.
Phil­ippe Mexes – Auto und Tochter 

Uner­war­teten Besuch erhielt Phil­ippe Mexes 2008, als er abends mit Kind und Kegel seine Villa in der Nähe Roms erreichte. Zwei bewaff­nete Männer war­teten auf die Familie und erbeu­teten nach kurzem Hand­ge­menge die Luxus­ka­rosse samt Tochter Eva, die auf dem Rück­sitz saß. Mexes infor­mierte die Cara­bi­nieri, die nur eine Stunde später das Auto auf einer Piazza sicher­stellten. Auf der Rück­bank war­tete die unver­letzte Tochter.