Dynamo Dresden ver­bannt Aus­wärts­fans
Deut­li­ches Zei­chen“
Die SG Dynamo Dresden hat mit dras­ti­schen Mit­teln auf das Gewalt­pro­blem inner­halb der eigenen Fan­szene reagiert. Für die nächsten drei Aus­wärts­spiele (gegen Aue, Braun­schweig und Union) will der Klub sein Kar­ten­kon­tin­gent ein­fach nicht abrufen. Dres­dens Geschäfts­führer Chris­tian Müller sprach von einem deut­li­chen Zei­chen“, dass man gegen­über Gewalt­be­reiten setzen wolle. Wir werden nun alle mög­li­chen Schritte durch­denken, um diese Leute in Zukunft nicht mehr in unserem Block zu haben“ hatte Müller vor der heu­tigen Kri­sen­sit­zung bei Dynamo ange­kün­digt. Am ver­gan­genen Freitag war es in Kai­sers­lau­tern zu hef­tigen Aus­schrei­tungen gekommen.
dynamo​-dresden​.de

Berlin – Heimat des attrak­tivsten Lokal­derbys
Pokal­fi­nale in der Zweiten Liga
Ber­lins Ein­wohner haben für ihre Fuß­ball­klubs größ­ten­teils nur Ver­ach­tung übrig. Zu unrecht, wie 11FREUNDE-Redak­teur Chris­toph Bier­mann findet. Das gerade über die Bühne gegan­gene Spek­takel zwi­schen Hertha BSC und dem 1. FC Union Berlin (End­stand: 2:2) adelt er gar zum besten Lokal­derby Deutsch­lands“. Allein durch die 20.000 Gäs­te­fans im aus­ver­kauften Olym­pia­sta­dion fühlte sich der Zwei­ti­ga­kick auf einmal an wie ein Pokal­fi­nale.
11freunde​.de

Dort­mund trifft auf Schachtjor Donezk
Der-Eine-Mil­li­arde-Euro-Klub
Im ukrai­ni­schen Fuß­ball dreht sich alles um Geld und Politik. Der Olig­arch Rinat Ach­metow, Besitzer von Schachtjor Donezk, pumpte seit Mitte der Neun­ziger fast eine Mil­li­arde Euro in den Klub. Nebenbei unter­stützte der mehr­fache Mil­li­ardär den ukrai­ni­schen Staats­prä­si­denten Janu­ko­witsch bei seiner Wahl 2010. Kein Wunder also, dass der Olig­ar­chen-Klub von poli­ti­schen bedingten Liga-Umwäl­zungen pro­fi­tiert. Dort­munds heu­tiger Cham­pions-League-Gegner wurde in den ver­gan­genen acht Jahren sechs Mal Meister und gewann 2009 den Uefa-Pokal.
süddeutsche.de
Ab 20:15 Uhr: BVB-Donezk im 11FREUNDE-Liveticker

Celtic-Fan tritt auf Wiki­pedia nach
The cunt, who cheated against Celtic“
In den Acht­zi­gern schrie man ein­fach: Schiri, Telefon!“ Im digi­talen Zeit­alter findet der wütende Fan ganz andere Wege, um seinem Unmut Luft zu ver­schaffen. Ein Celtic-Fan tat dies zum Bei­spiel, indem er den Wiki­pedia-Ein­trag des ver­meint­lich par­tei­ischen spa­ni­schen Schieds­rich­ters Alberto Undiano Mal­lenco nach der Heim­nie­der­lage gegen Juventus Turin änderte: He is also known as the cunt who decided to cheat Celtic out of the first leg of the Cham­pions League.“
balls​.ie

Video des Tages: Sta­tis­tik­nerds im Zah­len­himmel
Warten auf Nummer 16
Will­kommen in der wun­der­baren Welt der Sta­tis­tik­nerds: Ein Tor ist ihnen nur bekannt als Nummer 16, ein Hackentrick trägt die Nummer 42. Was sonst noch die Herzen der Zahlen-Freaks höher schlagen lässt, zeigt dieser Film am Bei­spiel von Andrés Iniestas Sieg­treffer gegen die Nie­der­lande im WM-Finale 2010.
11freunde​.de/​f​l​i​m​m​e​r​kiste

Happy Bir­thday
Wenn Ronald Maul sich mit einer Sache aus­kennt, dann sind es Fahr­stuhl­fahrten. 1996 stieg er in seiner zweiten Saison als Pro­fi­fuß­baller mit Arminia Bie­le­feld in die Bun­des­liga auf – nur um im Jahr darauf wieder abzu­steigen, wor­aufhin 1998 der sofor­tige Wie­der­auf­stieg gelang. 1999 war Ronald Maul zugleich in der Blüte seiner Jahre: Er wurde einer von vier Arminen, die jemals zu einem Ein­satz in der Natio­nal­mann­schaft kamen. Leider blieb es bei ledig­lich zwei Ein­sätzen im Confed-Cup 1999. In den Fol­ge­jahren wech­selte Maul noch zweimal die Spiel­klasse: 2005 stieg er mit Hansa Ros­tock in die zweite Liga ab, 2008 gelang ihm der wie­derum der Auf­stieg in Liga Zwei mit Rot-Weiß Ahlen. Ins­ge­samt brachte Maul es auf 178 Bun­des­li­ga­spiele, in denen ihm fünf Tore gelangen. Ronald Maul wird heute 40 Jahre alt.

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